29.11.2019: Weltweiter Klimastreik-Tag: Wir sind dabei!

Klimastreik – Wir sind dabei!Am kommenden Freitag ist wieder weltweiter Klimastreik, wer fährt mit uns nach Freiburg zur Demo?

Nach dem tollen Fahrradkorso, den wir bei der letzten Demo im September auf die Beine gestellt haben (hier nochmal ein kleiner Rückblick), wollen wir jetzt wieder zusammen mit dem Fahrrad nach Freiburg fahren – und natürlich zeigen, dass man auch bei etwas schmuddeligerem Wetter prima Radfahren kann!

Wir treffen uns um 8:30 auf dem Denzlinger Rathausplatz. Von dort aus drehen wir eine kleine Runde durch den Ort, und fahren dann weiter nach Gundelfingen. Die Emmendinger sind auch wieder mit dabei, in Gundelfingen kommen noch Waldkirch, Reute und Vörstetten dazu.

Wer nicht mit dem Rad fahren will oder kann, kann trotzdem gerne um 8:30 auf den Rathausplatz kommen, und dann mit dem Zug um 9:16 nach Freiburg fahren.

Wir wollen natürlich ein Zeichen setzen und auffallen, also werdet kreativ, bringt bunte Fahnen und Transparente mit!

Gerne könnt ihr auch unsere Veranstaltung bei Facebook teilen!

Wir freuen uns auf euch!
Rüdiger

11.11.2019: Runder Tisch zum Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Runder Tisch Nicht erst seit das Volksbegehren „Rettet die Bienen” am 24. September offiziell an den Start gegangen ist, werden die Themen Artenvielfalt, Biodiversität und Pestizidreduktion kontrovers diskutiert. In den vergangenen Tagen haben die Initiatoren von „Pro Biene“ und Vertreter der Landesregierung gemeinsam ein Eckpunktepapier entwickelt, mit dem Ziel, sowohl die biologische Vielfalt zu stärken als auch die Landwirtschaftsbetriebe mit ihrer regionalen Erzeugung zu sichern.
Dieses Eckpunktepapier muss nun eine breite Unterstützung finden, damit schnellst möglich ein einvernehmliches Gesetz eingebracht werden kann.
Alexander Schoch MdL hat diesen aktuellen Prozess zum Anlass genommen zu einem Runden Tisch einzuladen.

Zeit: 11. November 2019, 19 Uhr
Ort: Pizzeria Belvedere, Waldkircher Straße 36, Denzlingen

23.10.2019: Mythos Klimakiller – Nachhaltige Beweidung mit Rind & Co.

Mythos Klimakiller Dr. Anita Idel ist Tierärztin, Wissenschaftlerin, Mediatorin, Lehrbeauftragte, Mit-Autorin des UN-Weltagrarberichts und Autorin von "Die Kuh ist kein Klimakiller". Sie hinterfragt den hartnäckigen Mythos und zeigt den Wert von Grasland und Weidehaltung.

Rinder werden seit Jahrzehnten als „schlechte Futterverwerter“ diskriminiert und stehen inzwischen als „Klima-Killer“ am Pranger. Nicht weniger verkannt wird das Grasland: Sein häufigstes Synonym lautet „nicht-ackerfähiges-Land“. Obwohl Grasland weltweit 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht, wird es somit nicht mit seinen Potenzialen charakterisiert, sondern mit etwas, das es nicht kann. Im Gegenteil: Grasland und Rinder haben ein großes Potenzial für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz. Warum werden die Potenziale nachhaltiger Beweidung nicht erkannt – und in der Folge kaum genutzt? Welchen Unterschied macht die Form der Tierhaltung für unser Klima? Was haben die Kuh und ihre Weide mit Bodenfruchtbarkeit zu tun und warum ist das auch heute so wichtig?

Zeit: 23. Oktober 2019, 19 Uhr
Ort: Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen, Stuttgarter Straße 30, Kleiner Saal

20.09.2019: Fahrradkorso nach Freiburg!

Fahrradkorso Fridays for Future hatten zur großen Klimademo nach Freiburg aufgerufen – und wir waren mit dem Fahrrad dabei!
Ehrlich gesagt war ich doch etwas enttäuscht, als ich kurz vor 9 zum vereinbarten Treffpunkt am Denzlinger Kohlerhof kam – lediglich ein Mitradler stand dort, um nach Freiburg zur Demo mitzufahren. Dabei hatten wir gut mobilisiert, Werbung verteilt, per Mail und soziale Netzwerke informiert. Aber dann ging alles ganz schnell – zuerst kamen ein, zwei weitere RadlerInnen, dann eine ganze Gruppe, mehrere Familien, und als wir dann kurz nach 9 losfahren wollten, war die Gruppe auf gut 50 MitradlerInnen angewachsen. Pünktlich zur Abfahrt kam noch die Emmendinger Gruppe mit rund 20 Leuten dazu, südlich von Denzlingen stießen noch von ca. 50 weiteren RadlerInnen aus Waldkirch zu uns, und zusammen mit weiteren, die in Gundelfingen auf uns warteten oder sich uns im Lauf der Strecke angeschlossen haben, wuchs der Fahrradkorso in die Freiburger Innenstadt auf rund 200 Leute an.
Bei Youtube gibt es sogar ein kurzes Video der Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=vHf5GZuMFm4
Was für ein tolles Gefühl zu sehen, dass sich doch so viele für dieses wichtige Thema mobilisieren lassen; herzlichen Dank an alle, die dabei waren, und wer meint, etwas verpasst zu haben: Am 29. November geht's in die nächste Runde!
Rüdiger vom Denzlinger OV der Grünen

20.09.2019: Weltweiter Klimastreik-Tag: Wir sind dabei!

Klimastreik – Wir sind dabei!Am 20. September ruft die Klimaschutzbewegung Fridays for Future zum weltweiten Klimastreik und zu großen Demos in hunderten Städten auf.
Wir vom Denzlinger Ortsverband der Grünen unterstützen die Forderungen von Fridays for Future!

Die Demo in Freiburg startet um 10 Uhr am Platz der Alten Synagoge; wir starten um 9 Uhr in Denzlingen mit einem Fahrradkorso nach Freiburg; unterwegs werden wir uns mit anderen Gruppen aus Emmendingen und Waldkirch zusammenschließen. Kommt alle mit, dann wird das eine riesen Sache!

Treffpunkt ist um 9 Uhr in Denzlingen, am Kohlerhof Ecke Hauptstraße – bringt Fahnen, Transparente und gute Laune mit – wir wollen laut und unübersehbar werden!

31.05.2019: Gemeinderats-, Kreistags- und Europawahl

Danke!Liebe Denzlingerinnen und Denzlinger,

wir möchten uns für das große Vertrauen bedanken, das uns von unseren Wählerinnen und Wählern entgegengebracht wurde: Sowohl bei der Europa- als auch bei der Gemeinderatswahl sind wir stärkste Kraft geworden, und bilden zum ersten Mal die größte Fraktion im Denzlinger Gemeinderat - mit 50 % Frauenanteil. Diesen Vertrauensbeweis sehen wir sowohl als Bestätigung für unsere Arbeit der letzten 5 Jahre, als auch als Auftrag, diesen Weg weiterzugehen und unsere wichtigsten Themen Klima- und Naturschutz, soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Ortsentwicklung weiterzuführen. Wir freuen uns auf eine faire Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und hoffen, bei kommenden Aufgaben gute gemeinsame Lösungen finden zu können.

Aber auch auf Kreisebene waren wir erfolgreich: Wir konnten als nunmehr drittstärkste Fraktion einen Sitz dazugewinnen, und unser Kreisrat Rüdiger Tonojan wurde klar im Amt bestätigt.

Ein großes Dankeschön gilt auch allen UnterstützerInnen im Wahlkampf, die diesen großartigen Wahlerfolg erst möglich gemacht haben!

Für den Gemeinderat:
Silke Höfflin, Sabine Ohrt-Volkert, Anna-Marie Tonojan, Volkmar Bensch, Thomas Pantel, Andy Tym

20.05.2019: Chris Kühn MdB in Denzlingen zum Thema Bauen und Wohnen!

Chris Kühn MdB Am 20. Mai war Chris Kühn MdB, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, in Denzlingen zu Besuch. Gemeinsam mit Alexander Schoch MdL gab es nach einem 'Virtuellen Rundgang' (die Radtour musste wegen Starkregens leider ausfallen) und einem sehr erhellenden Vortrag über die Gründe für steigende Miet- und Baupreise eine Gesprächsrunde über Baukosten, Innenverdichtung, Sozialen Wohnungsbau und ökologisches Bauen.
Hier die Pressemeldung dazu: www.alexander-schoch.de

13.05.2019: After Work Kandidatentalk

After Work KandidatentalkAm 13.Mai nutzen interessierte Bürger die Gelegenheit, sich am langen Tisch im Roccafé mit den Kanditatinnen und Kandidaten der Listen der Grünen zur Gemeinderats- und Kreistagswahl auszutauschen. Neben allen fünf amtierenden Gemeinderäten, die Fragen zu Themen aus dem Rat beantworten konnten, waren auch viele neue Kandidaten anwesend.
Von besonderem Interesse war das Thema der Radschnellwege, aber auch Energiepolitik sowie Klima- und Umweltschutz wurden lebhaft diskutiert. So wurde zum Beispiel die Ablehnung des Beitritts der Gemeinde zum "Verein für eine nationale CO2-Abgabe e.V." sehr bedauert.

Ebenfalls anwesend war der amtierende Kreistagsabgeordnete der Grünen, Rüdiger Tonojan, der zu Themen wie Klimaschutz, Modernisierung des Kreiskrankenhauses und der Einrichtung des 'Eurodistricts' in der Region Freiburg umd Elsass informierte.

10.05.2019: 100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre Frauenwahlrecht Am Freitag, den 10. Mai, war die Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, auf Einladung der Grünen im Landkreis Emmendingen zu Gast in Denzlingen.

Im gut besuchten kleinen Saal des Kultur- und Bürgerhauses ergaben sich in lockerer Gesprächsrunde auf dem Grünen Sofa interessante Themen rund um politisches Engagement, persönliche Motivation und Ziele und die Stellung der Frauen in der Politik.

Im Gespräch mit Gastrednerin Charlotte Schneidewind-Hartnagel waren:

  • Doris Jock, die sich ehrenamtlich im Kirchenbezirk Emmendingen engagiert
  • Anika Tonojan, Schülerin und seit 2 Jahren im Vorstand der Denzlinger Grünen
  • Angelika Schwarz-Marstaller, Grüne Fraktionsvorsitzende im Regionalverband Südlicher Oberrhein
  • Conny Schwab vom Landfrauenverband Denzlingen
Moderiert wurde von Susanne Wienecke, Gemeinderätin in Emmendingen udn Kreisrätin im Landkreis Emmendingen und Regionalrätin im Regionalverband Südlicher Oberrhein, musikalisch begleitet wurde der Abend von Cornelia Anuschek-Pellegrini und Antonio Pellegrini, die im Violin-Duett Musik von der Grünen Insel darboten.

13.05.2019: After Work Kandidatentalk

AfterWorkKandidatentalk

100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre FrauenwahlrechtAm Freitag, den 10. Mai um 18 Uhr ist die Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, auf Einladung der Grünen im Landkreis Emmendingen zu Gast im Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen (Stuttgarter Straße 30).

Im Speed-Dating-Format kommen wir miteinander ins Gespräch. Wir wollen das Frauenwahlrecht feiern und Mut für die Zukunft machen. Musik von der grünen Insel spielen Cornelia Anusckek-Pellegrini und Antonio Pellegrini für uns.

26.03.2019: Umweltdialog mit Minister Franz Untersteller

UnterstellerAls Höhepunkt einer 2-tägigen Umweltklausur konnten wir unseren Landtagsabgeordneten Alexander Schoch und Umweltminister Franz Untersteller zum Umweltdialog im Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen begrüßen. Nach einer kurzen Einführung durch Schoch und den Grußworten von Bürgermeister Hollemann ging der Minister in seinem Impulsreferat auf einige wichtige Umweltpolitische Aspekte ein. Im Anschluss luden die Mitglieder des grünen AK-Umwelt die Gäste an den Thementischen zum Gespräch ein.

Mehr Infos zur Umweltklausur gibt es hier auf der Seite von Alexander Schoch.

30.03.2019: Macht mit bei der World Earth Hour!

Earth Hour 2019Die Earth Hour ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion, die 2007 vom WWF Australia ins Leben gerufen wurde und seitdem jedes Jahr im März stattfindet. Ziel der Earth Hour ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz zu lenken, indem öffentliche Beleuchtung und auch das Licht im eigenen Zuhause und in Geschäften für eine Stunde ausgeschaltet wird. Die Earth Hour 2019 findet am Samstag, den 30. März, von 20:30 bis 21:30 Uhr statt.

Wir Grünen in Denzlingen würden uns sehr über zahlreiche (un)sichtbare Zeichen in Denzlingen freuen, dass viele Menschen diese WWF-Aktion unterstützen. Dies kann auch Gelegenheit bieten, einen Spieleabend bei Kerzenschein mit Freunden durchzuführen, oder einen Spaziergang am Abend zu machen, oder sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, oder, oder, oder... Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gerne veröffentlichen wir spannende Aktionen dazu auf unserer Homepage, damit gute Ideen geteilt werden können: E-Mail schreiben

Weitere Infos zur Earth Hour: Link zu WWF

26.03.2019: Umweltdialog mit Minister Franz Untersteller

Umweltdialog mit Minister UnterstellerAm Dienstag, den 26. März 2019 lädt auf 19:45 Uhr unser Landtagsabgeordnete Alexander Schoch zum Umweltdialog mit unserem Umweltminister Franz Untersteller in das Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen (Stuttgarter Straße 30, Denzlingen) ein. Im Rahmen der Klausur des Arbeitskreises Umwelt, Klima und Energiewirtschaft der grünen Landtagsfraktion, die im Landkreis Emmendingen stattfindet, erhalten Interessierte die Möglichkeit mit den grünen Landtagsabgeordneten Jutta Niemann, Thomas Marwein, Bernd Murschel, Daniel Renkonen, Markus Rösler, Jürgen Walter und Alexander Schoch direkt an Thementischen ins Gespräch zu kommen.

25.02.2019: Nominierungsveranstaltung Gemeinderat

KandidatInnen zur GemeinderatswahlBei einer gut besuchten Mitgliederversammlung hat der Denzlinger Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen die Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert. "Wir freuen uns, wieder alle Listenplätze besetzen zu können.", so Silke Höfflin, Fraktionssprecherin im Gemeinderat. Neben den Bekannten haben sich auch einige neue Kandidaten aufstellen lassen. Der Vorstand ist überzeugt, mit dieser Liste für die Gemeinderatswahl gut aufgestellt zu sein, um die erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre fortsetzen zu können.

Im Fokus stehe für die nächsten Jahre, die Gemeinde attraktiv und lebenswert weiterzuentwickeln, so Höfflin. Dazu gehörten eine sozialverträgliche und umweltschonende Entwicklung neuer Baugebiete und ein verstärkter Einsatz für Integration und ein gutes Miteinander aller Generationen. Auch weitere Anstrengungen hinsichtlich des Klimaschutzes und eine umfassende Konzeption für nachhaltigen Verkehr stünden in den nächsten Jahren auf der Agenda; Gewerbe und regionale Landwirtschaft müssten gleichermaßen gefördert werden.

Die komplette Liste der Grünen für die Denzlinger Gemeinderatswahl:

  1. Silke Höfflin (59), Angestellte
  2. Volkmar Bensch (61), Architekt, Dipl.Ing.
  3. Dr. Sabine Ohrt-Volkert (67), praktische Tierärztin
  4. Thomas Pantel (46), Rechtsanwalt
  5. Anna-Marie Tonojan (43), Zahnärztin
  6. Andreas Tym (53), Zweiradmechanikermeister
  7. Felicitas Flemming (32), Doktorandin Mikrobiologie
  8. Bernhold Baumgartner (66), selbstständiger Heilpädagoge
  9. Giacomo Novelli (65), Krankenpfleger i.R.
  10. Klaus Wiegand (59), Arzt
  11. Elisabeth Paul (56), Selbstständig
  12. André Martens (48), Informatiker, Betriebsrat
  13. Sebastian Anders (30), Veranstaltungstechniker
  14. Tabea Obergfell (37), Ingenieurin
  15. Karin Kleis (62), Reiseverkehrskauffrau
  16. Rüdiger Tonojan (46), Grafiker
  17. Gerd Gionta (55), Fachlehrer für Schüler mit geistiger Behinderung
  18. Günter Rentrop (59), Elektromeister
  19. Wibke Cramer (52), Rechtsanwältin
  20. Achim Berger (53), Landschaftsarchitekt
  21. Sylvia Loser (53), Fachlehrerin für Körperbehinderte
  22. Renate Rentrop (60), Medizinische Fachangestellte

11.02.2019: Nominierung der KreistagskandidatInnen

KandidatInnen zur GemeinderatswahlBei der Mitgliederversammlung der Grünen im Kreis Emmendingen wurden die Kandidaten für die Wahl des Kreistags am 26. Mai nominiert. Für Denzlingen stellt sich der amtierende Kreisrat, Rüdiger Tonojan, wieder zur Wahl; außerdem finden sich auch Kandidatinnen aus den zum Wahlkreis II gehörenden Gemeinden Reute und Vörstetten auf der Liste.

Auch auf Kreisebene sind Klimaschutz und der Erhalt der Biodiversität zur Zeit wichtige Themen; aber auch finanziell sehr anspruchsvolle Aufgaben wie die Modernisierung des Kreiskrankenhauses, die Einrichtung von mehr Kurzzeitpflegeplätzen und der Ausbau der Elztalbahn werden in den nächsten Jahren zu schultern sein.

Die komplette Liste der Grünen für die Kreistagswahl im Wahlkreis II / Denzlingen, Vörstetten, Reute:

  1. Rüdiger Tonojan (46), Grafiker, Denzlingen
  2. Claudia Kettner (67), Lehrerin in Pension, Vörstetten
  3. Sylvia Loser (53), Fachlehrerin für Körperbehinderte, Denzlingen
  4. Günter Rentrop (59), Elektromeister, Denzlingen
  5. Renate Hund (64), Lehrerin in Pension, Reute

27.04.2019: 5. Denzlinger Pflanzentauschbörse

PflanzentauschbörseInzwischen zum fünften Mal findet auch im Jahr 2019 wieder eine kostenlose Pflanzentauschbörse beim Heimethues in Denzlingen statt.

Warum soll man Pflanzen tauschen?

Zweck der Weitergabe von Pflanzen ist es, schnell und einfach eine große Artenvielfalt in die Gärten zu bringen. Ursprünglich sind dadurch unzählige ortstypische und an hiesige Böden und Wetterverhältnisse angepasste Landsorten von Kulturarten entstanden. Diese haben zwar oft keinen maximalen Ertrag gebracht, waren aber auch bei Schlechtwetterzeiten durch ihre genetische Vielfalt immer in der Lage, Erntereife zu erzielen. Heute sind viele Landsorten Raritäten geworden und die Gärten sehen meist recht einheitlich gestaltet aus. Gerade die Grünflächen in den Städten sind heute Erholungs- und Rückzugsraum vieler Insektenarten, vor allem für Bienenvölker, die wir alle brauchen.

Was kann ich alles mitbringen?

Bei unserer Denzlinger Pflanzentauschbörse kann man sich treffen, überzählige Pflanzen, Setzlinge, Samen mitbringen und gegen andere tauschen. So kann man auf einfache Art und Weise eine große Vielfalt in den heimischen Garten zaubern. Zu große Pflanzen können auf einer Tauschbörsenliste eingetragen oder Bilder davon aufgehängt werden.
Bei der Pflanzentauschbörse lässt es sich herrlich fachsimpeln und Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen und mit Hausmittelchen gegen Schneckenplagen usw. austauschen. Was übrig ist, sollte am Ende wieder mitgenommen werden. Wer nichts zu tauschen hat, aber trotzdem etwas aus dem Angebot mitnehmen möchte, wird um eine Spende an die Veranstalter gebeten.

Was kann man sonst noch machen?

Wie im letzten Jahr wird es wieder ein kleines Mittagsangebot mit Kartoffelsuppe und Würstchen geben. Für eine angenehme Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen bieten der Schwarzwaldverein und der Heimat- und Geschichtsverein ihre Räume im Heimethues an. Der Heimat- und Geschichtsverein sorgt mit großen Zelten für Wetterunabhängigkeit. Der NABU hilft mit Rat und Tat und vielen nützlichen Informationen, zum Beispiel wie man einen naturnahen Garten gestalten kann. Nisthilfen für Wildbienen können angefertigt und mitgenommen werden, der BUND informiert über Schmetterlinge, Insekten und torffreie Erden, und der KOGL gibt Tipps zum fachgerechten Obstbaumschnitt. Das Ökomobil Freiburg ermöglicht Einblicke in die Welt der kleinen Lebewesen.

Flohmarkt für gebrauchsfähige Gartenutensilien

Weiterhin gibt es auch dieses Jahr einen Flohmarkt für Gartenutensilien. Eine Standgebühr wird nicht erhoben, professionelle Händler sind allerdings nicht zugelassen.

Wer veranstaltet die Pflanzentauschbörse?

Organisiert wird die Pflanzentauschbörse von Bündnis 90/Die Grünen, HuGV Denzlingen, SWV Denzlingen, NABU Denzlingen, BUND Denzlingen/Reute, KOGL e.V. Emmendingen.
Die Organisatoren hoffen wieder auf gutes Wetter und eine rege Teilnahme!

22.01.2019: Aus dem Gemeinderat: Haushaltsrede 2019

Unser Rede zum Haushalt 2019 finden Sie hier.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

13.12.2018: Aus dem Gemeinderat: Bezahlbarer Wohnraum

Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist ein dringliches Problem in Denzlingen. Die Liste der Suchenden ist lang, und nur den Wenigsten kann eine Wohnung angeboten werden. Da die Gemeinde in absehbarer Zeit keine neuen Sozialwohnungen anbieten kann, ist es notwendig eventuell vorhandenes Potential zu nutzen. Die Vermieterprämie für schon länger leer stehende Wohnungen und die Umzugsprämie für Personen, die in zu groß gewordenen Gemeindewohnungen leben, sind richtige Instrumente um weiteren Wohnraum zu akquirieren, werden aber noch nicht ausreichend angenommen. Weitere Ideen sind gefragt und die Öffentlichkeitsarbeit muss verstärkt werden.

Aus diesem Grund haben wir zum Haushalt 2019 eine neue zu schaffende 30%-Stelle für eine Person beantragt, die sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt. Leider konnte der Gemeinderat unserem Antrag mehrheitlich nicht folgen. Wir werden dennoch auch weiterhin nach Lösungen suchen, um Wohnraum für einkommensschwache Familien, Geflüchtete und Wohnsitzlose zu schaffen.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

13.11.2018: Aus dem Gemeinderat: Denzlinger Gemeindewald

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns sehr, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13.11.2018 einen wichtigen Schritt für mehr Artenschutz und biologische Vielfalt im Denzlinger Gemeindewald unternommen hat!

Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2018 hatten wir beantragt zu prüfen, ob und welche Waldflächen dazu geeignet sind, sie aus ökologischen Gründen aus der Bewirtschaftung herauszunehmen.

Die Verwaltung hat nun, fachlich beraten, 5 Flächen vorgeschlagen. Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, diese Flächen unter besonderen Schutz zu stellen – 1 Fläche als Waldrefugium und 4 Flächen als Schonwald.

Auf 6,5 ha kann sich der Wald nun natürlich entwickeln – ohne bzw. mit nur eingeschränkter wirtschaftlicher Nutzung, Erhaltung alter Bäume, Entstehung von Totholz – und so einen wichtigen Lebensraum für unzählige Pflanzen und Insekten bilden.
Ein erster großer Baustein für die Erhaltung einer intakten Natur und einer gesunden Umwelt!

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

08.11.2018: Aus dem Gemeinderat: Turnhalle Mühlengasse

Thema der letzten Gemeinderatssitzung war unter anderem der Neubau der Turnhalle Mühlengasse:
Die Rathausverwaltung wurde aufgefordert, mögliche Standorte zu untersuchen. Vorher soll ein Nutzungskonzept vorgestellt werden für die Sporthalle in Nähe der Grundschule und eine Nutzung in Absprache mit den Sportvereinen. Unser Anliegen ist es, für das selbstverwaltete Jugendzentrum eine befriedigende Lösung zu finden.
Ein Neubau bietet die Chance, dringend benötigter weiterer Räume für die Musikvereine oder die VHS zu schaffen. Wird die neue Halle auf günstigere Gemeinbedarfsfläche gebaut, kann durch die Vermarktung des alten Standortes eine Finanzierung erreicht werden.

Die Situation in der Markgrafenstraße mit dem dort ansässigen Schrotthandel ist für alle Anwohner unbefriedigend und war schon häufiger Thema im Gemeinderat. Wichtig ist uns, dass Umweltschutzvorgaben eingehalten werden. Die Anwohner beschweren sich über Lärm und Verkehrschaos. Die neu angeordnete Parkregelung kann nur dann Erleichterung verschaffen, wenn sie konsequent überwacht wird. Wir werden im Gespräch mit Vertretern von Landratsamt und Polizei auf sachgerechte Lösungen dringen.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

14.07.2018: Exkursion der Denzlinger Grünen in den Kaiserstühler Samengarten

SamengartenBei strahlendem Sonnenschein fanden sich am 14.7. einige Interessierte beim Samengarten in Eichstetten ein. Geboten wurde eine sehr kompetente Führung durch den Garten.

Wir bekamen einen Einblick in die Arbeit der Stiftung Kaiserstühler Garten, die sich zur Aufgabe gemacht hat, alte, fast vergessene Gemüse- und Kräuterarten zu kultivieren. Viele Sorten sind bereits von unserem Speiseplan verschwunden. Hier werden nun einige angebaut und vermehrt, so dass samenfeste Samen gewonnen werden können. Wir sahen kräftige Auberginen, eine Vielzahl an Tomaten- und Paprikasträuchern und konnten auch von dem köstlichen Malabar-Spinat probieren. Die Samen kann jeder für den heimischen Garten erwerben. Unter www.kaiserstuehler-garten.de ist das reichhaltige Angebot an Samen zu finden; dort findet man auch Termine für Führungen.

14.11.2017: Antrag zum Thema Insektensterben

Folgenden Antrag haben wir im Gemeinderat gestellt:

Wir beantragen, die Verwaltung zu beauftragen, Handlungsoptionen der Gemeinde Denzlingen aufzuzeigen und zur Beschlussfassung zu stellen, die geeignet sind, einen wirkungsvollen Beitrag gegen das massive Insekten- und Artensterben zu leisten.
Die personellen und finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung der zur Beschlussfassung vorgeschlagenen Maßnahmen mögen aufgezeigt werden.

Begründung:

Nach einer in dem Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlichten Langzeitstudie ist in mehreren Dutzend deutschen Naturschutzgebieten innerhalb der letzten 27 Jahre ein durchschnittlicher Rückgang der Insekten (Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge etc.) um 76 % festzustellen gewesen.
Das Insektensterben hat massive Auswirkungen für andere Tierarten, wie Vögel, denen die Insekten als Nahrungsgrundlage dienen, so dass ganze Ökosysteme gefährdet sind.
Zudem ist mit enormen wirtschaftlichen Schäden zu rechnen, weil viele Insekten für das Bestäuben von Pflanzen, auch und gerade in der Landwirtschaft, eine wesentliche Bedeutung haben.

Um dieser dramatischen Entwicklung zu begegnen, ist jede und jeder, auch die Kommunen, aufgerufen, wirksame Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten.
Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein: Pestizidverbot auf gemeindlichen Grünflächen, Extensivierung bzw. naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen, schonende Pflege und Schnitt öffentlicher Hecken und Bäume, ökologische Bewirtschaftung verpachteter gemeindlicher Landwirtschaftsflächen, Freiflächen und Straßenbegleitgrün, Aufstellen von Insektenhotels, Anpflanzung standortgerechter heimischer Bäume und Pflanzen, Schaffung von Artenvielfalt in öffentlichen Grünanlagen etc.
Aus unserer Sicht macht es Sinn, den Naturschutzbund NABU zur fachlichen Beratung hinzuzuziehen.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

17.10.2017: Aus dem Gemeinderat

Thema war ein neuer Fassadenentwurf für die Gestaltung der neuen Ortsmitte im Bereich Rosenstraße/Hauptstraße: Entlang der Hauptstraße gibt es einen Gestaltungsplan der in der Werkstatt Hauptstraße mit großer Bürgerbeteiligung entwickelt wurde – die Ortsmitte wurde dabei ausdrücklich ausgespart.

An der Ecke Rosenstraße/Hauptstraße soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, in dem der längst erwartete Drogeriemarkt einziehen soll. Die ersten Fassadenvorlagen haben den Gemeinderat nicht überzeugen können. Nun wurde eine neue Version vorgestellt. Positiv ist, dass das Erdgeschoss stärker geöffnet wurde, und auch die Öffnung der Gaststätte zum Platz ist eine Verbesserung. Negativ ist, dass durch eine rein gewerbliche Nutzung in den Obergeschossen die Loggien verschwunden sind und die Fassade sich dort deutlich geschlossener zeigt. Dass der Investor die Erhöhung der Traufe um 80 cm erst auf Nachfrage erklärt ist sehr befremdlich. Wir sind bislang davon ausgegangen, dass auch Wohnraum, der in Denzlingen dringend benötigt wird, geschaffen wird – auch wenn es an dieser Stelle sicherlich kein kostengünstiges Wohnen ist. Zur endgültigen Beschlussfassung erwarten wir eine deutlich bessere Variante, die sich an die bereits getroffenen Entscheidungen aus dem Gemeinderat hält.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

17.10.2017: Aus dem Gemeinderat

Thema war ein neuer Fassadenentwurf für die Gestaltung der neuen Ortsmitte im Bereich Rosenstraße/Hauptstraße: Entlang der Hauptstraße gibt es einen Gestaltungsplan der in der Werkstatt Hauptstraße mit großer Bürgerbeteiligung entwickelt wurde – die Ortsmitte wurde dabei ausdrücklich ausgespart.

An der Ecke Rosenstraße/Hauptstraße soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, in dem der längst erwartete Drogeriemarkt einziehen soll. Die ersten Fassadenvorlagen haben den Gemeinderat nicht überzeugen können. Nun wurde eine neue Version vorgestellt. Positiv ist, dass das Erdgeschoss stärker geöffnet wurde, und auch die Öffnung der Gaststätte zum Platz ist eine Verbesserung. Negativ ist, dass durch eine rein gewerbliche Nutzung in den Obergeschossen die Loggien verschwunden sind und die Fassade sich dort deutlich geschlossener zeigt. Dass der Investor die Erhöhung der Traufe um 80 cm erst auf Nachfrage erklärt ist sehr befremdlich. Wir sind bislang davon ausgegangen, dass auch Wohnraum, der in Denzlingen dringend benötigt wird, geschaffen wird – auch wenn es an dieser Stelle sicherlich kein kostengünstiges Wohnen ist. Zur endgültigen Beschlussfassung erwarten wir eine deutlich bessere Variante, die sich an die bereits getroffenen Entscheidungen aus dem Gemeinderat hält.

Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

24.09.2017: Bundestagswahl 2017

Beachtliches Ergebnis im Wahlkreis Emmendingen-Lahr

Markus RaspNach einem langen, intensiven und engagierten Wahlkampf stehen nun die Ergebnisse fest: Bündnis 90 / DIE GRÜNEN kam im Wahlkreis auf 13,7 %, was ziemlich genau dem Landesschnitt entspricht.

Auf Bundesebene konnten knapp 9% erreicht werden. Das bedeutet sogar einen kleinen Zugewinn zu dem 2013er Ergebnis, trotz der schlechten Prognosen.

Bei der Wahlparty am Sonntagabend in Emmendingen zog Markus Rasp ein überwiegend positives Fazit. „Mit dem Abschneiden im Wahlkreis bin ich sehr zufrieden, es war mein erster Wahlkampf als Kandidat. In den letzten Wochen haben wir noch einmal zulegen können.“ Zum Abschneiden der AfD, die auf Bundesebene drittstärkste Kraft wurde und es im Wahlkreis aus dem Stand auf 11,5 % brachte, sagte der Kandidat: „Das Abschneiden der AfD ist schlimm aber nicht überraschend.“ Jetzt wird es spannend, wie die etablierten Parteien in Zukunft mit der AfD im Bundestag zusammenarbeiten können. Mit über 77% war die Wahlbeteiligung im Wahlkreis höher als 2013.

Markus Rasp bedankte sich an diesem Abend bei allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern für Ihren Einsatz.

07.09.2017: Ska Keller MdE und Markus Rasp in Denzlingen

Wie kann Europa dem aufkeimenden Nationalismus begegnen?

Die Europa-Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA Ska Keller und Markus Rasp diskutierten den rechten Populismus in Europa.

Ska Keller, deren Schwerpunkte die Migrations-und Handelspolitik sind, berichtete davon, dass rechtspopulistische Abgeordnete seit einigen Jahren sehr stark vertreten seien. Aus Holland, Österreich, Frankreich oder Griechenland. Diese würden sich gerne und häufig in der Öffentlichkeit präsentieren oder im Plenum darstellen. Heftig zu provozieren oder sich auch als Opfer zu stilisieren, seien gängige Strategien.

Daher sei es umso wichtiger, klare Standpunkte und demokratische Werte zu vertreten und für diese auch einzustehen, so Ska Keller.

Auffallend sei, dass es die Rechten geschafft hätten, die politische Debatte nach rechts zu verschieben. Anstatt Ängste zu schüren sollten Probleme benannt und behoben werden um den Nährboden für rechtes Denken zu entziehen. „Wir müssen klare Brandmauern ziehen“, empfahl die junge Europa-Parlamentarierin den demokratischen Kräften.

Auf Fairness und Transparenz bei den vielen internationalen Handelsabkommen angesprochen, bedauerte Keller, dass die Verhandlungen mit Afrika keineswegs fair seien. Die schädlichen Auswirkungen der europäischen Handelspolitik, besonders was den Export von Agrarprodukten betreffe, werde immer noch viel zu wenig beachtet.

Die Transparenz rund um die Handelsabkommen habe sich insgesamt etwas verbessert, sei aber immer noch völlig unzureichend. Problematisch sei es, dass es mittlerweile so viele bilaterale Handelsabkommen gebe. Es wäre besser, wenn sich eine reformierte WTO dieser Handelsabkommen annähme.

Auch die deutsche Politik habe Fluchtursachen geschaffen, wenn sie Waffenexporte in Krisengebiete zugelassen und autoritäre, despotische Regime unterstützt habe. Ganz abgesehen von der verheerenden Wirkung des Klimawandels (Dürren, Überschwemmungen, Hungersnöte).

Nun gelte es dringend, die Entwicklungszusammenarbeit so zu gestalten, dass sie die Demokratie und Menschenrechte im Land fördert und vor allem den Waffenexport stoppt. Die Bezeichnung „sichere Herkunftsländer“ lehnt Keller ab. Sie will die völlig unterschiedlichen Einzelschicksale der Geflüchteten einzeln prüfen.

Keller hält nichts davon, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzubrechen. Das schade nur der Bevölkerung und die habe schon genug zu leiden. Stattdessen plädiert sie dafür, die Zollunion mit der Türkei nicht zu erweitern. Es wurden auch weitere, innen- und sozialpolitische Themen wie Langzeitarbeitslosigkeit und sozialer Wohnungsbau erörtert, bevor Kreisvorstand Franz Ruetz den Abend beschloss und sich bei Ska Keller und dem gastgebenden Ortsverband Denzlingen bedankte. Bundestagskandidat Markus Rasp gab der prominenten Europa-Referentin ein passendes Buch mit badischem Lokalkolorit mit auf den Weg.

07.09.2017: Ska Keller MdE und Markus Rasp in Denzlingen

Ska KellerAuf Einladung des Bundestagskandidaten Markus Rasp und des OV Denzlingen besucht Ska Keller am Donnerstag, den 07. September Denzlingen.

Ska Keller ist Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament. Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten zählen die europäische Migrations-und Handelspolitik.

Ab 19.30 Uhr wird die Europa-Expertin im Kleinen Saal im Kultur- und Bürgerhaus in der Stuttgarter Str. 30 in Denzlingen über das Thema "Wie kann Europa dem aufkeimenden Nationalismus begegnen?" referieren. Die Moderation übernimmt Markus Rasp.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Ska Keller und Markus Rasp.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Bericht aus der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause am 25.7.2017

Volkmar Bensch berichtet zum TOP Bebauungsplan "Geringfeldele Süd - 2. BA":
Im Zuge der Beteiligung von Öffentlichkeit und der potentiellen späteren Grundstückseigentümer wurde die Planung angepasst. Aufgrund dieser Änderungen wird eine erneute Offenlage durchgeführt, um der Öffentlichkeit und den Behörden die Möglichkeit zu geben sich zu informieren und Stellung zu nehmen.
Unsere Fraktion begrüßt diese Änderungen, da dadurch kleinere Grundstücke mit besseren Zuschnitten gebildet werden können. Ein Wermutstropfen ist der Verlust von relativ hochwertigem Boden. Obwohl Ausgleichsflächen im Gebiet geschaffen werden, müssen dennoch 350.000 Punkte vom Ökokonto entnommen werden. Zählt man noch die 180.000 Ökopunkte für den Roten Brühl dazu, bleibt nicht mehr viel vom Ökokonto übrig.
Unsere Fraktion hat schon bei der Beratung zum "Roten Brühl" und danach mehrfach die Verwaltung aufgefordert ein Konzept für die Ausgleichsflächen vorzulegen. Obwohl uns dies bereits für Mai zugesagt wurde, ist dieses Thema auf September verschoben worden. Da mit den geplanten Neubaugebieten für Wohnen und Gewerbe große Flächen anfallen, können diese Maßnahmen nur mit einem ausgereiften Konzept durchgeführt werden. Dabei sind außer den ökologischen auch die landwirtschaftlichen Belange zu beachten.

Wer Fragen zu diesem sehr komplexen Thema hat, kann sich gerne an die grünen Gemeinderäte wenden. Dies gilt selbstverständlich auch für andere Beiträge zu den Themen im Gemeinderat:

Der Gemeinderat hat zugestimmt, den Künstler Gunter Demnig zu beauftragen, auch in Denzlingen zwei sogenannte Stolpersteine für die NS-Opfer Anna Bassinger und Jacob Bühler zu fertigen. Die Stolpersteine – kleine Gedenktafeln aus Messing – sollen am letzten Wohnort der beiden in Denzlingen gesetzt werden.

Außerdem hat sich die Fraktion der Grünen für den Erwerb des evangelischen Gemeindehauses in der Allmendstraße ausgesprochen. Das Haus soll in zwei Bauabschnitten umgebaut werden, um dort ein bis zwei Gruppen zur U3-Betreuung unterzubringen. Im ersten Bauabschnitt soll das bestehende Gebäude umgebaut werden; als Erweiterung ist ein Anbau geplant, der dann die zweite Gruppe beherbergen soll.
Trotz der relativ hohen Kosten haben wir uns gegen ein von der CDU vorgeschlagenesModul-Modell als Provisorium entschieden, da wir die Unterbringung in einem schon bestehenden Gebäude für nachhaltiger halten. Allerdings haben wir die Verwaltung aufgefordert, in Zukunft bei derartigen Maßnahmen nicht nur ein Angebot eines Architekturbüros einzuholen.

Denzlinger Jugendgemeinderat

Liebe Jugendgemeinderätinnen und -räte,

wir freuen uns, dass sich wieder viele zur Wahl gestellt haben und möchten euch zu eurer Wahl gratulieren! Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis90/Die Grünen bietet allen alten und neuen Mitgliedern des Jugendgemeinderats Denzlingen an, sich mit ihren Fragen und Anliegen an uns zu wenden.

Ansprechpartner für unsere Fraktion ist Andy Tym: E-Mail schreiben

Außerdem möchten wir euch gerne zum öffentlichen Stammtisch unseres Ortsverbandes einladen, der jeden 3. Montag des Monats stattfindet; Ort und Zeit werden jeweils in der "Von Haus zu Haus" und hier auf der Homepage mitgeteilt.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr vorbei schauen würdet!

Silke Höfflin, Sabine Ohrt-Volkert, Volkmar Bensch, Thomas Pantel, Andy Tym

02.05.2017: Thomas Pantel trifft Kerstin Andreae, MdB

Kerstin Andreae. Foto: DBT/Inga Haar
Foto: DBT/Inga Haar
Die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae diskutiert mit dem Bürgermeisterkandidaten Thomas Pantel und Bürgerinnen und Bürgern über das Thema:
Wie passen Arbeitsplätze und Ökologie zusammen?

In der etwa einstündigen Veranstaltung wird darüber gesprochen, wie in Zukunft Gewerbewirtschaft und ein funktionierendes Ökosystem in Einklang gebracht werden können.
Frau Andreae ist stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und politische Koordinatorin des Arbeitskreises für Wirtschaft, Finanzen, Arbeit, Soziales der Fraktion. Als Freiburgerin wird sie daher gut auf die in Denzlingen dringenden Fragen eingehen können, z.B. wie sich die Gewerbegebiete zukünftig weiter entwickeln sollen. Gerade für die neu erschlossenen Denzlinger Gebiete, auf denen sich in den kommenden Jahrzehnten bestehende Betriebe erweitern können und neue ansiedeln werden, ist ein vorausschauendes Konzept notwendig. Naturschutz und Wirtschaftlichkeit dürfen nicht zu Gegensätzen werden. Das Schlagwort Industrie 4.0 muss umsetzbar sein, und dennoch muss unserem Weißstorch und der Schleiereule genug Lebensraum zum Überleben bleiben.

Ort: Restaurant Filou, Kohlerhof 8, Denzlingen
Zeit: Dienstag, den 2. Mai 2017, ab 17:30 Uhr

11.04.2017: Wählerinitiative für Thomas Pantel

Die Bewerbungsfrist für das Amt des Bürgermeisters von Denzlingen ist abgelaufen und es stellen sich nun am 7. Mai vier Bewerber zur Wahl.

Die Wähler haben mit Thomas Pantel eine kompetente Persönlichkeit zur Wahl, um das Amt des Bürgermeisters in Denzlingen verantwortlich auszufüllen. Er bringt kommunalpolitische Erfahrung aufgrund seiner politischen Laufbahn als Gemeinderat mit; sein Rechtswissen wird ihm und den Denzlinger BürgerInnen in vielen Bereichen der Verwaltung und mit externen Partnern zugute kommen. Gleichzeitig kennt er Denzlingen aus der sozialen, kirchlichen und ehrenamtlichen Perspektive. Er ist ehrenamtlicher Vorsitzender der Denzlinger Sozialstation und hat sich als Vorsitzender des ev. Kirchengemeinderats schon mehrere Jahre bewährt. Seine ruhige und sachliche Art überzeugt schnell und schafft Vertrauen.

Natürlich ist es nicht einfach, gegen einen Amtsinhaber zu kandidieren. Jedoch zeigt sich in vielen Gesprächen, dass bei einer großen Zahl von politisch informierten BürgerInnen großes Interesse an einer Veränderung der Ortspolitik besteht. Neben festsitzenden Verhandlungen, z.B. Ortsmitte mit Grünem Baum, fehlen in Denzlingen insbesondere die zusammenhängenden Pläne, die das Notwendige und das finanziell Machbare in eine zeitliche und wirtschaftliche Planung bringen.

Seit vergangener Woche hat sich zur Unterstützung der Bewerbung von Thomas Pantel eine parteiübergreifende Wählerinitiative gegründet.
Wir von der Wählerinitiative halten Herrn Pantel für kompetent, das Amt als Bürgermeister von Denzlingen auszuüben.
Was er in den kommenden acht Jahren verändern möchte ist in seinem Wahlprogramm und auf seiner Homepage www.pantel-denzlingen.de nachzulesen.

Nutzen Sie Medien wie die Homepage oder facebook und bekunden Sie, dass Sie Thomas Pantel als künftigen Bürgermeister für die beste Wahl halten.

Über Ihre Unterstützung freuen sich sehr

Thomas Pantel und wir vom Wahlkampfteam

i.V. J. Schadewaldt

21.03.2017: Aus dem Denzlinger Gemeinderat

Gemeinsame Erklärung der Unterzeichner aus den Fraktionen von CDU, Grüne, SPD und FDP

Mit Verwunderung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass – wie uns von Herrn Gall mitgeteilt wurde – wiederholt versucht wird, auf die Berichterstattung in der Presse Einfluss zu nehmen. Zuletzt durch eine Beschwerde über den Artikel im "von Haus zu Haus" vom 09.03. über die letzte Gemeinderatssitzung.
Wir, die Gemeinderäte, sind der Ansicht, dass der Sachverhalt, die Diskussion im Gemeinderat richtig wieder gegeben wurde.

Die Pressefreiheit ist ein Grundpfeiler der demokratischen Grundordnung und steht ganz bewusst in den vorderen Reihen des Grundrechtskataloges (Art. 5 GG). Ausdrücklich ist in Art. 5 Abs. 1 letzter Satz GG das Zensurverbot fundamentiert, d.h. dass in keinem Fall der Journalist nur das schreiben darf, was vorher ein staatliches Organ (in unserem Falle der Bürgermeister) gelesen und genehmigt hat. Die kritische Berichterstattung über staatliches Handeln ist ausdrücklicher Wunsch des GG und entspricht dem Geist der Verfassung.
Von der Presse erwarten wir, dass sie die Bürgerinnen und Bürger informiert, d.h. über Sachverhalte berichtet, Diskussionen wiedergibt. Die Presse dient der öffentlichen Kommunikation und trägt zur Meinungsvielfalt bei.
Unser Wunsch ist die korrekte und faire Berichterstattung. Auch wenn uns nicht jeder Artikel gefällt, erkennen wir die Pressefreiheit als hohes Gut der Demokratie an.

Die Unterzeichner der Fraktionen von CDU, Grünen, SPD und FDP lehnen jegliche Einflussnahme auf die Berichte der Presse ab.

29.04.2017: 3. Denzlinger Pflanzentauschbörse

PflanzentauschbörseInzwischen zum dritten Mal findet auch im Jahr 2017 wieder eine kostenlose Pflanzentauschbörse beim Heimethues in Denzlingen statt.

Warum soll man Pflanzen tauschen?

Zweck der Weitergabe von Pflanzen ist es, schnell und einfach eine große Artenvielfalt in die Gärten zu bringen. Ursprünglich sind dadurch unzählige ortstypische und an hiesige Böden und Wetterverhältnisse angepasste Landsorten von Kulturarten entstanden. Diese haben zwar oft keinen maximalen Ertrag gebracht, waren aber auch bei Schlechtwetterzeiten durch ihre genetische Vielfalt immer in der Lage, Erntereife zu erzielen. Heute sind viele Landsorten Raritäten geworden und die Gärten sehen meist recht einheitlich gestaltet aus. Gerade die Grünflächen in den Städten sind heute Erholungs- und Rückzugsraum vieler Insektenarten, vor allem für Bienenvölker, die wir alle brauchen.

Was kann ich alles mitbringen?

Bei unserer Denzlinger Pflanzentauschbörse kann man sich treffen, überzählige Pflanzen, Setzlinge, Samen mitbringen und gegen andere tauschen. So kann man auf einfache Art und Weise eine große Vielfalt in den heimischen Garten zaubern. Zu große Pflanzen können auf einer Tauschbörsenliste eingetragen oder Bilder davon aufgehängt werden.
Bei der Pflanzentauschbörse lässt es sich herrlich fachsimpeln und Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen und mit Hausmittelchen gegen Schneckenplagen usw. austauschen. Was übrig ist, sollte am Ende wieder mitgenommen werden. Wer nichts zu tauschen hat, aber trotzdem etwas aus dem Angebot mitnehmen möchte, wird um eine Spende an die Veranstalter gebeten.

Was kann man sonst noch machen?

Wie im letzten Jahr wird es wieder ein kleines Mittagsangebot mit Kartoffelsuppe und Würstchen geben. Für eine angenehme Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen bieten der Schwarzwaldverein und der Heimat- und Geschichtsverein ihre Räume im Heimethues an. Der Heimat- und Geschichtsverein sorgt mit großen Zelten für Wetterunabhängigkeit. Der NABU hilft mit Rat und Tat und vielen nützlichen Informationen, zum Beispiel wie man einen naturnahen Garten gestalten kann. Nisthilfen für Wildbienen können angefertigt und mitgenommen werden, der BUND informiert über Schmetterlinge, und der KOGL gibt Tips zum fachgerechten Obstbaumschnitt.

Neu: Flohmarkt für Gartengeräte

Als Neuerung wird es dieses Jahr einen Flohmarkt für Gartengeräte geben. Eine Standgebühr wird nicht erhoben, professionelle Händler sind allerdings nicht zugelassen.

Wer veranstaltet die Pflanzentauschbörse?

Ursprünglich wurde die Pflanzentauschbörse im Jahr 2015 von den vier Denzlinger Organisatoren Bündnis 90 / Die Grünen, dem Heimat- und Geschichtsverein, dem NABU und dem Schwarzwaldverein angestoßen. Dann kam zunächst der Kreisverband Obstbau, Garten und Landschaft Emmendingen e.V. (KOGL Emmendingen) hinzu, und dieses Jahr nun wird die breite Angebotspalette vom BUND Denzlingen/Reute erweitert.
Die Organisatoren hoffen auf gutes Wetter und eine rege Teilnahme!

18.02.2017: Thomas Pantel kandidiert bei Bürgermeisterwahl

Thomas Pantel Mit Beginn der Bewerbungsfrist hat der Wahlkampf um das Denzlinger Bürgermeisteramt begonnen: Am Samstag hat Thomas Pantel, der den amtierenden Bürgermeister Hollemann bei der Wahl am 7. Mai herausfordert, seine Bewerbung am Rathaus eingeworfen. Thomas Pantel von den Denzlinger Grünen wurde dabei von einer großen Gruppe Unterstützer aus verschiedenen Parteien begleitet. Nach einer kurzen, motivierten Ansprache warf Pantel den Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen unter großem Applaus der Anwesenden in den Briefkasten.

Thomas Pantel, der im Kohlerhof seine Rechtsanwaltskanzlei hat, ist vielfältig ehrenamtlich tätig: So ist der 44-Jährige unter anderem seit 10 Jahren im Denzlinger Kirchengemeinderat aktiv, wo er 2013 zum Vorsitzenden gewählt wurde, und beschäftigt sich seit 2014 als Mitglied der Grünen im Gemeinderat intensiv mit den Geschicken der Gemeinde. "In den nächsten Jahren wird Denzlingen vor großen Herausforderungen stehen. Es gilt, den sozialen Veränderungen in unserer Gemeinde gerecht zu werden, verantwortlich mit den Finanzen umzugehen und die städtebauliche Entwicklung konsequent und zugleich sozial und ökologisch verträglich zu gestalten", so Pantel.

Der Denzlinger Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen wünscht Thomas Pantel viel Erfolg bei der Wahl am 7. Mai!

Mehr Infos: www.pantel-denzlingen.de

Thomas Pantel

31.01.2017: Haushaltsrede der Grünen im Denzlinger Gemeinderat

Die Haushaltsrede 2017 von Silke Höfflin kann hier nachgelesen werden: Link zur pdf

16.01.2017: Alexander Schoch zu Gast bei den Grünen in Denzlingen

Um Fragen zur aktuellen Landespolitik zu beantworten, besuchte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch die Versammlung des Grünen Ortsverbands Denzlingen. Bei der sehr gut besuchten Veranstaltung wurden aktuelle Themenbereiche wie innere Sicherheit oder Flüchtlinge und grüne Kernthemen wie ökologische Probleme oder Atomkraft angesprochen.

Eine stärkere Überwachung z.B. von wichtigen Plätzen und Gebäuden, aber nicht im gesamten öffentlichen Raum, so Alexander Schoch, werde von der Grünen Landtagsfraktion als sinnvoll erachtet. Weitere Gesetze würden dazu nicht benötigt, der vorhandene rechtliche Rahmen müsse vernünftig und voll ausgeschöpft werden. Der Einsatz von elektronischen Fußfesseln sei bisher noch nicht abschließend diskutiert worden. Die polizeiliche Personaldecke ist eng und wird sich nicht von heute auf morgen sofort verbessern, aber wir haben die Rahmenbedingungen geschaffen, dass sich die personelle und technische Ausstattung in der Zukunft deutlich besser darstellen wird, so der Abgeordnete.

Neben der Versorgung geflüchteter Menschen in Deutschland ist die Frage der Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort auch den Zuhörern in Denzlingen wichtig. Der Abgeordnete betonte, dass Flüchtlingslager in den Krisengebieten bereits seit längerem mit Landesmitteln unterstützt werden. Außerdem verwies er auf das weltweit beachtete Projekt aus Baden-Württemberg, welches 1000 jesidische Frauen, die Furchtbares durch den IS erfahren mussten, nach Deutschland geholt hatte. Auch im Kreis Emmendingen werden einige Jesidinnen betreut, berichtete er.

Ein Thema, das aktuell durch die Presse geht, ist die im Landkreis punktuell erhöhte Nitratbelastung unseres Grundwassers. Auch Denzlingen ist von diesem Problem betroffen. Schoch wies darauf hin, dass die intensive Bewirtschaftung unserer Böden mit viel Dünger und Gülle eine Überschreitung der Grenzwerte bedinge. Vor allem das Ausbringen z.B. von Gülle trage zur Erhöhung der Nitratwerte im Grundwasser bei. "Daher fördert die grün geführte Landesregierung weiterhin die Förderung der Umstellung auf ökologisch bewirtschaftete Betriebe und unterstützt die regionale Vermarktung", sagte Schoch.

Das marode Atomkraftwerk in Fessenheim war ein weiteres sehr brisantes Thema, zu dem Schoch Stellung nahm. Die Landesregierung hat bereits alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ergriffen, um eine baldige Abschaltung des alten Meilers zu erreichen. Positiv für die Kommunen werde sich die Neuregelung des Länderfinanzausgleichs auswirken, berichtete er weiter.

Vor dem Hintergrund der vielen Wahlen in diesem Jahr ist es für Alexander Schoch wichtig, dass wir uns als wehrhafte Demokraten erweisen. Gegen den Terror, aber auch gegen demagogische und fremdenfeindliche Stimmungen, die von Populisten verbreitet werden. Ein demokratisches Gemeinwesen sei keine Selbstverständlichkeit, so der Abgeordnete, sondern das Ergebnis unserer Geschichte: "Freiheitsrechte, Rechtsstaat und Grundsätze wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung sind historische Errungenschaften."

In zwei Stunden politischer Information und Diskussion konnten nicht alle Themen besprochen werden. Nach dem Dank des Ortsverbands versprach Alexander Schoch das Gespräch bald fortzuführen.

Im Anschluss an die Informationsrunde bedankte sich der Vorstand im Namen des Ortsverbandes bei der Grünen Kreisrätin Angelika Schwarz-Marstaller für ihr langjähriges Engagement im Kreisrat. Sie wechselt demnächst in den Regionalverband, wo sie globale Politik am südlichen Oberrhein gestalten wird. Ihren Platz im Kreistag wird Rüdiger Tonojan einnehmen, dem der Ortsverband gutes Gelingen wünschte.

19.09.2016: Jahreshauptversammlung der Denzlinger Grünen

Die Denzlinger Grünen luden zur Jahreshauptversammlung ein – die Jahresbilanz ist überaus positiv.

Die Jahreshauptversammlung des Ortsverbands von Bündnis 90 / Die Grünen stand ganz im Zeichen der Vorstandswahlen. Zuvor legten die bisherigen Vorstände den Rechenschaftsbericht ab:

Viele Veranstaltungen, Aktionen und Infostände bestimmten das ganze Geschäftsjahr, in dem auch die Landtagswahl mit großem Erfolg für die Grüne Partei stattfand. So konnte z.B. eine Veranstaltung mit Gisela Splett MdL über Mobilitätspolitik im ländlichen Raum durchgeführt werden. An einem Abend berichteten drei Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak über ihre Lebenssituation, ein weiterer Abend widmete sich dem Klimaschutz mit dem wiedergewählten Landtagsabgeordneten Alexander Schoch. Ein Vortrag von Rechtsanwältin Schmid-Kaufhold informierte über TTIP, CETA und TISA. Es wurde ein kritischer Film über Atomendlagerung gezeigt, und die Pflanzentauschbörse wurde mit verschiedenen Vereinen wieder erfolgreich durchgeführt. Grüne Großplakate mit dem Text: "Es gibt keinen Planet B" wiesen während des Klimagipfels in Paris auf die Umweltzerstörung hin.

Der Vorstand bedankte sich bei allen Mitgliedern für die aktive Unterstützung, vor allem beim Landtagswahlkampf, sowie für die großzügigen Spenden.

Nach dem Bericht des Kassierers konnte der gesamte Vorstand entlastet werden. Bei der anschließenden Wahl wurden Volkmar Bensch als Kassierer, sowie Karin Kleis, Jürgen Schadewaldt und Claudia Kettner als gleichberechtigte Vorsitzende wieder gewählt.

Der alte und neue Vorstand des Grünen Ortsverbands.
vlnr: Claudia Kettner, Karin Kleis, Juergen Schadewaldt, Volkmar Bensch.

Am Ende des Abends wurde über die anstehenden Aufgaben des kommenden Jahres gesprochen sowie über verschiedene Aktionen und Veranstaltungsvorschläge debattiert.

Alle an Grüner Arbeit interessierten Menschen sind herzlich eingeladen an den Sitzungen teilzunehmen, die immer am 3. Montag im Monat im Belvedere in Denzlingen stattfinden.

16.04.2016: 2. Denzlinger Pflanzentauschbörse

PflanzentauschbörseNach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr findet auch 2016 wieder eine kostenlose Pflanzen- und Gartengeräte-Tauschbörse in Denzlingen statt.

Warum soll man Pflanzen tauschen?

Zweck der Weitergabe von Pflanzen ist es, schnell und einfach eine große Artenvielfalt in die Gärten zu bringen. Ursprünglich sind dadurch unzählige ortstypische und an hiesige Böden und Wetterverhältnisse angepasste Landsorten von Kulturarten entstanden. Diese haben zwar oft keinen maximalen Ertrag gebracht, waren aber auch bei Schlechtwetterzeiten durch ihre genetische Vielfalt immer in der Lage, Erntereife zu erzielen. Heute sind viele Landsorten Raritäten geworden und die Gärten sehen meist recht einheitlich gestaltet aus. Gerade die Grünflächen in den Städten sind heute Erholungs- und Rückzugsraum vieler Insekten­arten, vor allem für Bienenvölker, die wir alle brauchen. Der Rückgang der Insekten ist hierzulande dramatisch und chinesische Verhältnisse, wo Menschen mit Pinseln Obstbäume bestäuben werden auch hier vorstellbar.

Was kann ich alles mitnehmen?

Bei unserer Denzlinger Pflanzentauschbörse kann man sich treffen, überzählige Pflanzen, Setzlinge, Samen mitbringen und gegen andere tauschen. So kann man auf einfache Art und Weise eine große Vielfalt in den heimischen Garten zaubern. Auch Gartengeräte, (Über-)töpfe usw. können hier an den Mann oder an die Frau gebracht werden. Zu große Pflanzen oder Geräte können auf einer Tausch­börsenliste eingetragen werden oder Bilder davon aufgehängt werden. Hier lässt es sich herrlich fachsimpeln und Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen und mit Hausmittelchen gegen Schnecken­plagen usw. austauschen. Was übrig ist, sollte am Ende wieder mitgenommen werden. Wer nichts zu tauschen hat, aber trotzdem etwas aus dem Angebot mitnehmen möchte, wird um eine Spende an die Veranstalter gebeten.

Was kann man sonst noch machen?

Bei den veränderten Veranstaltungszeiten wird es jetzt auch ein kleines Mittagsangebot mit Kartoffelsuppe und Würstchen geben. Für eine angenehme Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen bietet der Schwarzwaldverein seinen Raum im Heimethues dafür an. Der Heimat- und Geschichtsverein sorgt mit großen Zelten für Wetterunabhängigkeit. Der NABU hilft mit Rat und Tat und vielen nützlichen Informationen, zum Beispiel wie man einen naturnahen Garten gestalten kann. Nisthilfen für Wildbienen können angefertigt und mitgenommen werden.

Wer veranstaltet die Pflanzentauschbörse?

Dieses Mal wurden weitere Kontakte aufgenommen, die die Veranstaltung inhaltlich bereichern werden. Sowohl die Auslage von Informationsmaterial des Eichstetter Samengartens als auch die Teilnahme des Kreisverbandes Obstbau, Garten und Landschaft Emmendingen e.V. (KOGL Emmendingen) bieten weitere jetzt Schwerpunkte der Pflanzentauschbörse.
Die vier Organisatoren aus Denzlingen, Bündnis 90 / Die Grünen, der Heimat- und Geschichtsverein, der NABU und der Schwarzwaldverein hoff en auf eine rege Teilnahme und viele erfolgreich getauschte Pflanzen und Gartenartikel.

04.03.2016: Film: Wohin mit dem Atommüll?

Der OV Denzlingen der Grünen lädt anlässlich der Jahrestage von Tschernobyl und Fukushima zu einem Film zum Thema Atommüll ein.

Tschernobyl liegt 30 Jahre, Fukushima erst 5 Jahre zurück und die Welt kämpft mit den strahlenden Folgen. Es laufen dennoch weltweit immer noch über 440 Atomkraftwerke, auch Fessenheim trägt täglich dazu bei. Jedes dieser AKWs produziert sehr langjährigen strahlenden Atommüll, dessen Entsorgung bis heute nicht gelöst ist. Wie und wo kann dieses verstrahlte Material entsorgt, gelagert oder sicher verwahrt werden? Der Ortsverband Denzlingen der Grünen möchte die AKW-Folgeproblematik bewusst machen.
Ein Dokumentarfilm sucht eine Antwort auf die Frage „Atommüll sicher endlagern – aber wo?“. Der Film zeigt, wie sich Wissen­schaftler weltweit mit dem Thema der Endlagerung von stahlendem Atommuell auseinandersetzen. Das Filmteam reist um den ganzen Globus, um in allen Erdteilen dieser spannenden Frage nachzugehen. Die Lösung ist sehr verblüffend.

Zeit: 04. März 2016 um 20 Uhr
Ort: Rocca-Saal, Hauptstr. 134, 79211 Denzlingen

24.02.2016: Alexander Schoch auf Tour

Sie fragen - Alexander Schoch antwortet

Auf seiner Werbetour durch seinen Wahlkreis wird unser Landtagsabgeordneter Alexander Schoch in Denzlingen Station machen.
Unter dem Motto "Schoch on Tour" findet im Restaurant Filou, am Kohlerhof in Denzlingens Mitte, ein Abend des regen Austausches statt:
Das Publikum kann den Kandidaten durch aktive Teilnahme das entlocken, was es immer schon mal über oder von ihm wissen wollte. Alexander Schoch wird die schriftlich formulierten Fragen aus einem Topf ziehen und anschliessend Rede und Antwort stehen.

Zeit: 24. Februar 2016 um 19 Uhr
Ort: Restaurant Filou, Kohlerhof, 79211 Denzlingen

05.02.2016: Vortrag über Freihandelsabkommen TTIP - CETA - TISA

Bündnis 90 / Die Grünen Denzlingen laden am 5. Februar zu einem Vortrag über die sogenannten Freihandelsabkommen in den Roccasaal ein.
"Sie machen uns alle reicher", sagen die einen , "Sie kosten uns die Demokratie" , sagen die anderen – selten waren internationale Verträge so umstritten wie diese "Freihandelsabkommen".
Die Referentin, Frau Rechtsanwältin Schmid-Kaufhold, gibt einen Überblick über alles, was in den Freihandelsabkommen geregelt werden soll und welche weitreichenden Auswirkungen sie auf die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen sowie auf die Umwelt in Deutschland und Europa haben würden.

Zeit: 05. Februar 2016 um 19 Uhr
Ort: Rocca-Saal, Hauptstr. 134, 79211 Denzlingen

21.01.2016: Podiumsdiskussion: Landespolitische Ziele für den Klimaschutz

Der Emmendinger Landtagsabgeordnete Alexander Schoch und Bündnis 90 / Die Grünen laden zu einem Podiumsgespräch über die landespolitischen Ziele für den Klimaschutz nach Denzlingen in die Rocca ein.

Programm:

  • Begrüßung OV Denzlingen
  • Alexander Schoch MdL wird auf die Landesliegenschaften und auf die Landespolitischen Ziele eingehen
  • Julia Deutsch, Energieagentur Regio Freiburg spricht über die Quartierskonzepte im Allgemeinen und im speziellen über das Beispiel Bürkle-Bleiche Projekt
  • Frank Krause, BürgerEnergiegenossenschaft Biederbach & Elztal eG: Ziele zum Klimaschutz und Handlungen im Landkreis Emmendingen
Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Wolfgang Schäfer von „Energiewende für Waldkirch“

Zeit: 21. Januar 2016 um 18:30 Uhr
Ort: Rocca-Saal, Hauptstr. 134, 79211 Denzlingen

01.12.2015: Plakate zum UN-Klimagipfel in Paris

Beim UN-Klimagipfel vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris werden wichtige Entscheidungen für die Zukunft gefällt: Für die Zukunft des Klimas, für die Zukunft der Erde, für unsere Zukunft. Wir Grüne möchten Zeichen setzen und die Wichtigkeit des Klimagipfels betonen, und so haben sich Mitglieder des Ortsverbands der Plakataktion "Es gibt keinen Planet B" angeschlossen und 2 Großplakate gespendet, die noch bis zum 7. Dezember am Bahnhofsplatz und in der Vörstetter Straße zu sehen sind.

22.11.2015: Kerzen für die Opfer von Paris

Peace for ParisNach den Terroranschlägen von Paris, die uns alle zutiefst erschüttert haben, möchten wir ein Zeichen der Solidarität setzen und bitten dazu die Bevölkerung um ihre Unterstützung:

Stellen Sie alle als Zeichen der Verbundenheit am kommenden Sonntag, 22.November, bei Einbruch der Dunkelheit ein Licht ans Fenster oder vor Ihre Haustüre und geben Sie damit ein starkes Signal wider jegliche Gewalt und gegen Terror!

Wir alle stehen zusammen für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Ein überparteilicher Zusammenschluss Denzlinger Parteien

19.11.2015: Denzlinger Mahnwache für die Opfer von Paris

Light a candle for Paris!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir als Denzlinger Bürgerinnen und Bürger wollen unsere Solidarität und Anteilnahme mit den Opfern der Anschläge in Paris und ihren Angehörigen zeigen. Zu uns gehören auch syrische und irakische Geflüchtete, die ein Zeichen gegen den Terror setzen und klarstellen möchten, dass dies nicht in ihrem Namen geschieht. Wir laden Sie alle herzlich dazu ein.

Die Mahnwache findet statt am

Donnerstag, den 19.11.2015, 19:00 - 19:30 Uhr am Rathaus Denzlingen.

Die Mahnwache soll überparteilich gestaltet werden und jede/r ist willkommen.
Von Partei- und politischer Werbung möchten wir absehen.

Jan Paul Elchlepp
für das Denzlinger Bürgerbündnis „Mahnwache für die Opfer von Paris“

09.11.2015: Der Ortsverband Denzlingen lädt zum monatlichen Treffen ein.

Aus aktuellem Anlass lädt der Vorstand Flüchtlinge zum Gespräch ein. Sie werden über die Situation in ihrer Heimat sprechen, über die Beweggründe, die sie zur Flucht gezwungen haben, welchen Risiken sie ausgeliefert waren und auch, wie es ihnen heute an ihrem Zielort Denzlingen geht.
Durch das persönliche Kennenlernen von Menschen, die dieser Tage bei uns Schutz suchen, wird sicher ein besseres Verständnis für ihre Situation entstehen.

Alle Mitglieder und interessierte Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen!

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Kettner
(für den Vorstand)

Zeit: 09. November um 20 Uhr
Ort: Gasthaus Belvedere, Denzlingen

25.09.2015: Wegfall des RE-Halts in Denzlingen vom Tisch

Der Widerstand gegen die Streichung des Halts eines Regionalexpresses in Denzlingen hat sich gelohnt: Bei einem Treffen des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (MVI) und der Nah­verkehrs­gesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW) mit den Gemeinden und Landkreisen entlang der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel wurde nun doch zugesagt, den stündlichen Halt des RE in Denzlingen beizubehalten.
Zusammen mit einer neu einzurichtenden S-Bahn sollen zwei Züge pro Stunde die Verbindung Freiburg - Denzlingen - Emmendingen - Offenburg bedienen.

Hier der Pressebericht des Ministeriums:

Heute trafen sich das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW) mit den Gemeinden und Landkreisen entlang der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel, um den aktuellen Stand der Angebotsplanung zu besprechen.

Das Zielkonzept 2025 ist Grundlage für die Angebotsplanung und orientiert sich an der Fahrgastnachfrage bzw. dem Fahrgastpotenzial. Demnach müssten im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) künftig von Offenburg Richtung Freiburg drei, ab Riegel-Malterdingen sogar vier Züge pro Stunde angeboten werden. Zum Bedauern aller Beteiligten ist dieses Ziel angesichts der starken Belegung der Strecke durch Güter- und Fernzüge (ICE/IC) derzeit noch nicht umsetzbar. Dies wird erst nach Fertigstellung der Güterumgehung Freiburg sowie dem Ausbau der Abschnitte Müllheim-Auggen und Haltingen-Weil am Rhein möglich werden. Deren Inbetriebnahme ist nach derzeitigem Planungsstand für den Zeitraum bis 2031 vorgesehen.

Vor diesem Hintergrund wird seitens des Landes und der Anliegergemeinden das bestmögliche Fahrplanangebot gesucht. Ziel ist insbesondere eine möglichst halbstündliche Anbindung aller Stationen sowie stündliche schnellere Verbindungen zwischen den besonders nachfragestarken Zentren.

"Wir haben die Anregungen aus der Region, weitere Halte des Regionalexpress aufzunehmen, sehr ernst genommen", so Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl. Das MVI habe daher nun eine mögliche Variante vorgestellt, die sowohl die Interessen der Region an zusätzlichen Halten als auch die Ziele des Landes, ein schnelles Produkt im SPNV anzubieten, zusammenbringt.
Die ersten Rückmeldungen der anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus der Region zeigten, dass das Zwischenergebnis einen guten Kompromiss darstellen könnte, da – wie bei jedem guten Kompromiss – nicht  alle vollkommen glücklich sind. Angesichts der äußerst engen Räume auf der Rheintalbahn würde aber so weit wie irgend möglich ein systematisches Verkehrsangebot mit regelmäßigen schnellen und langsamen Verbindungen im Nahverkehr erreicht. Gleichzeitig würden so viel Halte umgesetzt, wie die Fahrzeiten es möglich machen.

Für den Nahverkehr ab Dezember 2019 könnte im nördlichen Abschnitt von Offenburg bis Freiburg nach diesem Vorschlag folgendes Angebot vorgesehen werden:

  • eine stündliche S-Bahn von Offenburg nach Freiburg,
  • ein stündlicher Regionalexpress (RE) von Karlsruhe über Offenburg und Freiburg nach Basel. Dieser würde jede zweite Stunde  mit mehr Zwischenhalten als von der ursprünglichen Planung verkehren. In der anderen Stunde würde der Zug entsprechend der Ursprungsplanung des Landes beschleunigt verkehren und die Fahrzeit zwischen Offenburg und Basel unter 90 Minuten betragen. Dies ist insbesondere für Reisende attraktiv ist, die den RE über eine längere Strecke nutzen möchten. Dieses Konzept kann auch eine stündliche Anbindung von Denzlingen an den Regionalexpress ermöglichen, was eine Kernforderung aus der Region war. Voraussetzung hierfür sind geringe Anpassungen bei der Infrastruktur (Bau einer Signalanlage). Das Land wird sich für eine schnelle Umsetzung durch die DB einsetzen. Gespräche hierzu auf Arbeitsebene mit dem ZRF wurden vereinbart.
Eine stündliche Bedienung mit dem RE auch der in der Diskussion befindlichen Halte Orschweier und Ringsheim lasse sich aufgrund der ICE-Überholung in Offenburg nicht realisieren. Das Land wird jedoch prüfen, ob sich die Bedienung bei geänderten Rahmenbedingungen verbessern lässt.

Für den Abschnitt zwischen Freiburg und Basel ist vorgesehen, dass in der Stunde des schnellen REs die Zwischenhalte Bad Krozingen, Heitersheim, Müllheim und Weil am Rhein bedient werden. In der anderen Stunde sollen nach diesem Vorschlag zusätzliche RE-Halte in Schallstadt, Bad Bellingen, Efringen-Kirchen und Haltingen hinzukommen. Daneben verkehrt zwischen Freiburg und Basel eine stündliche S-Bahn-Linie, die alle Unterwegshalte bedient und auf dem Abschnitt Freiburg-Müllheim so oft es die Trassenkapazitäten zulassen, um einen zweiten Zug je Stunde ergänzt werden wird. Zwischen Müllheim und Basel wird es Verdichter in den Hauptverkehrszeiten geben.

rüft, in welchem Umfang zusätzliche S-Bahnen zwischen Emmendingen und Freiburg verkehren können und in welchen Zeitlagen die S-Bahnen zwischen Freiburg und Basel verkehren. Rückmeldungen der Kommunen an das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und die NVBW sind noch möglich. Anschließend wird das Land über die endgültige Angebotskonzeption entscheiden. Parallel dazu wird zeitnah bereits der Teilnahmewettbewerb für die Ausschreibung des SPNV-Netzes 4 (Rheintal) starten.

Weitere Informationen und Grafiken finden sich auf der MVI-Internetseite unter folgendem Link: http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/re-halte-auf-der-rheintalbahn-zwischen-offenburg-und-basel/

Pressebericht: "Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum"

Großer Andrang zur Diskussions-Veranstaltung

Der Kreisverband Emmendingen und der Ortsverband Denzlingen der Grünen luden zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Schoch zur Veranstaltung nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum ein.

Im vollbesetzten "La Taverna" in Denzlingen diskutierten der Rat der Jugend (RdJ) Zweitälerland vertreten durch Pavlos Wacker, Pablo Rebholz und Simon Kuß, die Bürgermeisterin und stellvertretende Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald Hannelore Reinbold-Mench, der Leiter des Amtes für ÖPNV des Landkreises Emmendingen Timm Anders, der GRÜNE Landtagsabgeordnete Alexander Schoch und die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Dr. Gisela Splett über nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.

Alexander Schoch führte mit der These, dass im ländlichen Raum die Menschen im Gegensatz zu den Ballungsräumen mit ihren wohnungsnahen Versorgungsangeboten meist viel stärker auf das Auto angewiesen sind, ein. Daher gibt es dort einen erheblichen Bedarf für nachhaltige Mobilitäts- und Verkehrslösungen. Diese müssen anders aussehen wie die in den Städten und mit verschiedenen Verkehrsträgern integriert werden.

Die Jugendlichen erläuterten ihr Jugendprojekt "Mobil im Tal". Die Idee ist eine Online-Mitfahrzentrale mit einer entsprechenden App, die den öffentlichen Nahverkehr ergänzen und die Mobilität von der Jugend verbessern soll. Initiator vom Landesjugendring, Udo Wenzl betonte die gute Vorgehensweise der Jugendlichen und die Unterstützung des Landes. So kann schon voraussichtlich Anfang November die Mitfahrzentrale online gehen.

Frau Reinbold-Mench zeigte die Ziele für den Naturpark Südschwarzwald auf und hob die Bedeutung der Sanierung und Ausbau der Straßeninfrastruktur hervor. Beispielsweise in Freiamt mit einer Fläche von über 5.000 ha und einer Bevölkerung von rund 4.000 Einwohner ist das Auto noch unverzichtbar. Dies zeige auch die Autoanmeldungen. Für 1.600 Haushalte sind 2.600 Fahrzeuge gemeldet. Hier müsse das Autofahren an sich nachhaltiger werden. Denkansätze sehen Elektromobilität oder Verknüpfungen mit der ÖPNV vor.

Leiter des Amtes für ÖPNV Herr Timm Anders stellte die ver­schiedenen Ent­wick­lungen, die Koopera­tionen mit Bus und Bahn und die finan­ziellen Heraus­forde­rungen dar. An dem Beispiel Denzlingen zeigte er wie der Integraler Taktfahrplan (ITF) Knoten nun strukturiert wurde. Getaktet mit der Bahn kommen alle Busse gleichzeitig beim Bahnhof an und verlassen auch gleichzeitig den Hauptbahnhof in allen Himmelsrichtungen. Diese kundenfreundliche Taktung konnte dank der guten Kooperation mit Denzlingen eingeführt werden.

Staatsekretärin Dr. Gisela Splett betonte, dass die Landesregierung Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität machen möchte. Davon profitieren Mensch, Klima und Umwelt. Die Vorgehensweise erläuterte Splett mit dem Prinzip der fünf V's: Verkehrsverhältnisse verbessern, Verkehr verlagern, Verkehr vermeiden, Verkehrsträger vernetzen und Vorreiter sein. Sie ergänzte 'der Erhalt der Straßen sei das Rückgrat der Mobilität, weswegen hierfür ein Budget von 120Mio vorgehalten sind und dass Landesmittel für die Erstellung eines Radnetzes eingeplant sind.' Zum Thema Streichung des RE-Haltepunkt Denzlingen, welches im Grußwort von dem Bürgermeister von Denzlingen Markus Hollemann angesprochen wurde, verwies Gisela Splett auf ein Treffen mit allen betroffenen Gemeindevertretern im Ministerium.

In der anschließenden Diskussion wurde zum einen die Verkehrs­politik mit der ökologischen Neu­ausrichtung gelobt. Zum anderen gab es aber auch Kritik zu den zu starren Förderregeln, wie beim Gemeinde­verkehrs­finanzierungs­gesetz (GVFG). Ebenso berichtete ein Pionier­nutzer über seine Erfahrungen mit den Kinder­krankheiten des E-Tank­stellen­netzes. Vorschläge, wie die Mitnahme von Fahrrädern mit Bussen wie z.B. anbringen von Fahrradkörben oder Fahrrad­an­hängern nahmen die Zu­ständi­gen von den Jugendlichen mit auf. In den Sommerferien sammelten viele der Teilnehmer viele Ideen zum Thema Fahrradinfrastruktur, die sie in anderen Kommunen oder im Ausland gemacht hatten und brachten diese in die Diskussion mit ein.

Alexander Schoch gab sich zufrieden mit der Veranstaltung und betonte die schon guten vorhandenen Ansätze und Ziele für Nachhaltige Mobilität in unserem ländlichen Raum müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Das Land hat bereits und schafft weiterhin Rahmenbedingungen, dass nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum mit einer attraktiven Infrastruktur geschaffen wird. Hierzu brachte er auch eine Kreisverkehrskonferenz ins Spiel die vom Landratsamt ausgerichtet werden könnte.

Text & Fotos:
Ann-Marie Hollinger
Referentin Alexander Schoch MdL

21.09.2015: Dialogveranstaltung Grüne Mobilitätspolitik im ländlichen Raum

Die Landesregierung möchte Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität machen. Davon profitieren Mensch, Klima und Umwelt. Aber auch unsere Wirtschaft als Anbieter zukunftsfähiger Produkte und Dienstleistungen.

Nachhaltige Mobilität verbindet ökologische Verantwortung, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Unser Landkreis ist ländlich geprägt und stellt daher für eine nachhaltige Verkehrspolitik eine besondere Herausforderung dar.

Der Landtagsabgeordneter Alexander Schoch möchte Sie einladen, zusammen mit Dr. Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, über die Gestaltung einer Grünen Mobilitätspolitik im ländlichen Raum zu diskutieren.

Programm:

  • Begrüßung Grüner Ortsverband Denzlingen
  • Begrüßung Markus Hollemann, Bürgermeister von Denzlingen
  • Begrüßung und Einführung Alexander Schoch
  • Vorträge:
    • Rat der Jugend Zweitälerland: Mobilitätsperspektive für Jung und Alt
    • Hannelore Reinbold-Mench, Bürgermeisterin von Freiamt und stellv. Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald: Ländliche Gemeinden und Mobilität
    • Timm Anders, Landratsamt Emmendingen: ÖPNV im ländlichen Raum Entwicklungen – Perspektiven im Verbandsgebiet des ZRF
    • Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur: Verkehrspolitik im ländlichen Raum Verantwortung und verkehrspolitische Herausforderungen
  • Anschließend Diskussion
Über eine kurze Rückmeldung, ob Sie teilnehmen, würden wir uns freuen: Alexander.Schoch.ma1@gruene.landtag-bw.de

Zeit: Montag, 21. September 2015, um 18:30 Uhr
Ort: La Taverna, Robert-Bosch-Str. 16, Denzlingen

Hinweis: Da das Restaurant Montags geschlossen ist, bietet La Taverna nur Getränke an!

Halt oder nicht Halt beim Regionalexpress ab 2019?

Die Gemüter beginnen sich hochzuschaukeln wegen der Diskussion um den Wegfall des Haltes des Regionalexpresses in Denzlingen. Gemeinde­eingaben, Leserbriefe, Kreis­tags- und Gemeinde­rats­diskussionen, Busch­trommel: Es regt sich was.

Deswegen lud der OV Denzlingen in seinem monatlichen Treffen (jeden 2. Montag eines Monats) im Juli zu diesem Thema ein und versuchte aufzuklären. Dabei wurde festgestellt, dass es zwischen den Aussagen des MVI (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur), den Stellungnahmen der MdL Sabine Wölfle, Marcel Schwer, Alexander Schoch, Landrat Hanno Hurth und der Infopolitik in den betroffenen Gemeinden verschiedene Wissensstände gibt.

Auslöser für diese Debatten waren Wünsche/Anregungen, u.a. aus dem Fahrgastbeirat, den ÖPNV auf der Rheintalschiene so zu verbessern, dass relevante Anschlüsse in Basel, Offenburg und Weil am Rhein optimiert erreicht werden. Erste Modelle des MVI und der Nahverkehrsgesellschaft kamen zu dem Ergebnis, das dies auf der sehr stark ausgelasteten zweigleisigen Strecke nur durch Zeiteinsparung möglich ist. U.a. könnte durch den Wegfall eines Haltes der Regionalexpress zwischen Basel und Offenburg um 30Min schneller sein als bisher.
Nachdem sich Heitersheim und Bad Krozingen erfolgreich gewehrt hatten, wurde nun die Gemeinde Denzlingen für die Streichung des Haltes ins Auge gefasst, was zu einem heftigen Sturm der Entrüstung geführt hat. Allerdings besteht weiterhin Unklarheit, ob es sich laut MVI um einen zusätzlichen RE handelt oder ob alle bestehenden REs oder nur einzelne Fahrten gemeint sind.
Landtagsabgeordneter Alexander Schoch wandte sich schriftlich daher an unseren Verkehrsminister Winfried Hermann, und wies, wie andere Betroffene auch, auf die Beförderungsdichte am Bhf/ZOB Denzlingen hin.

Letztendlich trafen sich die Grünen Abgeordneten der Wahlkreise entlang der Rheintalschiene Mitte Juli 2015 zu diesem Thema und vereinbarten, dass es eine Lösung nur im Konsens mit allen betroffenen Gemeinden geben kann. Die Gesamtstrecke soll nochmals einer Betrachtung unterzogen werden. Sie vereinbarten mit Verkehrsminister Hermann, dass - sollte keine Einigung möglich sein - die Belegung der Strecke dann so bleibe wie bisher. Dieser Diskussionsprozess soll nun bis November durchgeführt werden.

Zusätzlich wird die Staatssekretärin des MVI Gisela Splett, zuständig für Lärmschutz und Umweltfragen, zusammen mit MdL Alex Schoch am 21.09.2015 in einer Diskussionsveranstaltung in Denzlingen dazu befragt werden können. Die Veranstaltung wird noch gesondert beworben.

Weiterführende Informationen:

MdL Alexander Schoch beim Ortsverband Denzlingen

Positive Bilanz der grünen Regierungsarbeit in Stuttgart

Auf Einladung des Ortsverbandes Denzlingen von Bündnis 90 / Die Grünen diskutierte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch über wichtige landes- und kommunalpolitische Themen. Die Kommunen sind für den Landtagsabgeordneten wichtige Keimzellen unseres demokratischen Gemeinwesens, des bürgerschaftlichen Engagements und für die Entwicklung neuer innovativer Ideen. Wir wollen die Kommunen darin bestärken, diese Rolle offensiv und gestaltend wahrzunehmen.

In den letzten vier Jahren hat sich vieles z. B.in den Bereichen der Energiewende, der Verkehrspolitik sowie der Bildung verändert und entwickelt. So konnten die Grünen ein Energie- und Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen, das die Energiewende maßgeblich vorantreibt. Beim Ausbau der Windkraft stehen der Naturschutz, die Landschaft und die Beteiligung der Menschen vor Ort im Vordergrund. Viele neue Windanlagen sind genehmigt, Ziel ist es, 10 % der Energie über Windkraft zu erreichen. Auch die Solarenergie soll gerade in unserer Region wieder bessere Voraussetzungen erhalten. Schoch betont, dass der schnelle Ausstieg aus der Atomkraft und der Vorrang für Klimaschutz ein zentrales Anliegen grüner Politik ist. Die Erforschung effektiver Speichermöglichkeiten wird von der grünen Regierung mit erheblichen Forschungsmitteln unterstützt.

Schoch ist sich mit dem Ortsverband der Grünen einig an der Kritik gegenüber dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur den Haltepunkt Denzlingen für den Regionalexpress zu streichen. Hierzu hat der Abgeordnete in einem Schreiben an das Ministerium den Sachverhalt deutlich gemacht.

Durch ein Übereinkommen mit den Kommunen werden Gemeinden vom Land im Bildungsbereich beim Ausbau der U 3 Betreuung, bei den Ganztagsschulen, der Schulsozialarbeit, der Inklusion und bei der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern stark unterstützt. Auch im Wissenschaftsbereich konnte ein Wegfall der Studiengebühren erreicht werden und dennoch sind heute Lehre und Wissenschaft besser ausgestattet.

Besonders großes Interesse gab es bei dem Thema der Novellierung der Gemeindeordnung und der Verbesserung der Bürgerbeteiligung. Hier sollen die Möglichkeiten der direkten Bürgerbeteiligung und die Rechte der Gemeinderatsmitglieder gestärkt und die Information der Einwohnerinnen und Einwohner verbessert werden. Direkte Demokratie muss auch in der Praxis gut machbar sein, so Schoch, deshalb sollen die Hürden für Bürgerentscheide noch in dieser Legislaturperiode gesenkt werden.

Im Bereich des Arbeitsmarktes unterstützt die Landesregierung einzelne Projekte, so z. B. in Herbolzheim und Waldkirch, bei denen Unternehmer, die Langzeitarbeitslose einstellen, Zuschüsse bekommen. Die Arbeitslosen werden voll bezahlt und parallel dazu von Sozialarbeitern über 2-3 Jahre gestützt.

Der Ortsverband lobt die Arbeit der grün-roten Landesregierung und bescheinigt ihr eine deutliche grüne Handschrift. Er hofft sehr, dass diese Regierung im Jahr 2016 ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.

25. Juni 2015: Chancen der Gemeinschaftsschule – auch für Denzlingen/Vörstetten/Reute?

Wie funktioniert Gemeinschaftsschule? Ist die Gemeinschaftsschule eine Alternative oder Ergänzung zu den bestehenden Schulen? Wie könnte sie im Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen, Vörstetten aussehen.

In einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung von den Sozialdemokraten aus Denzlingen, Vörstetten und Reute und dem Ortsverband Denzlingen Bündnis 90/Die Grünen sollen diese und weitere Fragen erörtert werden.

Zielgruppe dieser Veranstaltung sind besonders Eltern von Grundschülern und Kindergartenkindern sowie die Lehrkräfte der Schulen im Gemeindeverwaltungsverband.

Bei dieser Veranstaltung werden das pädagogische Konzept, die Grundzüge und Vorteile einer Gemeinschaftsschule vorgestellt. Angesprochen werden aber auch die Vorurteile und möglichen Ängste.

Frau Eva-Maria Kohrs – Lehrerin an der Gemeinschaftsschule an der Vigelius II in Freiburg - wird über die Gemeinschaftsschule informieren. Sie steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Als weitere Gesprächspartner wurden ebenso ElternvertreterInnen einer bestehenden Gemeinschaftsschule und Kritiker dieser Schulform angefragt .

In der Kommunalpolitik steht die Schulentwicklungsplanung im Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen, Vörstetten, Reute an, die ein wohnortnahes Schulangebot mit allen Schulabschlüssen ohne eine frühe Festlegung der Bildungsgänge von Schülerinnen und Schülern garantiert.

B90/Die Grünen und SPD laden zu ihrer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Gemeinschaftsschule am 25. Juni 2015 um 19.00Uhr im Rocca-Saal, Hauptstr. 134 in Denzlingen ein.

(teilw. entnommen aus der Gemeinsamen Pressemitteilung der SPD und Bündnis90/Die Grünen Denzlingen, Vörstetten Reute)

25. April 2015: Erste Denzlinger Pflanzentauschbörse

Die Idee der Denzlinger Grünen ist nicht neu, an vielen Orten gibt es dies schon regelmäßig. Bei einer Pflanzentauschbörse entsteht durch Weitergabe von Pflanzen oder Samen und auch Fachwissen schnell und einfach eine große Artenvielfalt in den Gärten. So sind über Jahrhunderte ortstypische und an hiesige Böden und Wetterverhältnisse angepasste Landsorten entstanden. Die haben zwar oft nicht viel Ertrag gebracht, aber auch bei Schlechtwetterzeiten waren sie durch ihre genetische Vielfalt in der Lage, doch noch einige Früchte zur Erntereife zu bringen. Dadurch dass heute fast nur noch große Firmen Saat- und Pflanzgut auf den Markt bringen, die kein Interesse an den vielen unterschiedlichen Sorten hatten, sind viele Landsorten heute Raritäten geworden. Albdinkel und Alblinsen waren schon beinahe verschwunden, bevor sie wiederentdeckt und kultiviert wurden.
Bei unserer Denzlinger Pflanzentauschbörse kann man sich treffen, die überzähligen Stauden mitbringen und gegen andere Pflanzen tauschen. So kann man auf einfache Art und Weise eine große Vielfalt in den heimischen Garten zaubern. Wer will kann auch die selbst ausgesäten Tomaten oder Sommerblumen kostenlos tauschen, denn man hat in der Regel sowieso immer zu viel ausgesät. Auch lässt es sich hier herrlich fachsimpeln und Erfahrungen mit verschiedenen Pflanzen und mit Hausmittelchen gegen Schneckenplagen u.s.w. austauschen.
Für eine angenehme Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen bietet der Schwarzwaldverein seinen Raum im Heimathaus dafür an. Der Heimat- und Geschichtsverein sorgt mit großen Zelten für Wetterunabhängigkeit. Der NABU hilft mit Rat und Tat und vielen nützlichen Informationen zu Nisthilfen wie man einen naturnahen Garten gestalten kann.
Die vier Organisatoren aus Denzlingen, die Grünen, der Heimat- und Geschichtsverein, der NABU und der Schwarzwaldverein hoffen auf rege Teilnahme und viele erfolgreich getauschte Pflanzen und Gartenartikel. Was übrig bleibt, sollte dann auch wieder mitgenommen werden.

Zeit: 25. April um 14:17 Uhr
Ort: Vor dem Heimathues in Denzlingen

18. April 2015: Globaler Aktionstag gegen TTIP und CETA

Die Grünen vom OV Denzlingen beteiligen sich an dem europaweiten Aktionstag der Bürgerinitiative STOP TTIP am 18. April 2015, um die Freihandels- und Investitions-Abkommen mit USA und Kanada zu stoppen.

In den letzten Jahrzehnten wurden Geheimverträge und Investitionsabkommen durch Konzerne und Regierungen vorangetrieben - auf Kosten unserer Rechte und der Umwelt.

Der Einfluss weltweiter Großkonzerne in die Rechte der Demokratie, den Rechtsstaat, gegen Umwelt-, Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz ist nicht klar definiert und stellen eine Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung da.

Wir kämpfen für eine unabhängige Erzeugung von Nahrungsmitteln sowie für den Erhalt unserer Gemeingüter, unserer Jobs, unseres Landbesitzes, für die Freiheit des Internets und dafür, unsere Demokratie zu bewahren oder wiederzugewinnen.

Gemeinsam können wir die Vereinbarungen stoppen, die gerade ausgehandelt werden und zugleich die negativen Effekte schon getroffener Abmachungen rückgängig machen.

Am Samstag, 18. April werden deswegen am Kohlerhof Unterschriften gegen diese noch immer unklaren Handelsabkommen gesammelt.

Weiter Infos: stop-ttip.org/de

Pressestimmen zur Podiumsdiskussion

Am Donnerstag, den 15. Januar, fand unsere Podiumsdiskussion mit dem Thema : "Der Islamische Staat - Hintergründe und Auswirkungen" im Roccasaal Denzlingen statt.
Das Interesse an dieser Veranstaltung war so groß, dass leider nicht alle Besucher/innen Einlass finden konnten. Dies lag sicher an der Aktualität des Themas, aber auch an dem sehr namhaft besetzten Podium. Die Zuhörer/innen konnten daher einen sehr interessanten und informativen Abend erleben, bei dem das Thema umfassend und äußerst kompetent beleuchtet wurde.
Die Reaktionen auf den Abend waren seitens des Publikums und der Referenten ausgesprochen positiv, alle waren sehr zufrieden.

Die Sonntagszeitung sowie das Wochenblatt vHzH haben darüber berichtet:

Link zu "Der Sonntag" (Seite 4)
Link zu "Von Haus zu Haus" (Seite 8)

Podiumsdiskussion am 15. Januar:

Der Islamische Staat (IS) – Hintergründe und Auswirkungen

Seit Jahren stellen die Taliban eine Gefahr und eine Bedrohung in einem bis dahin nicht bekannten Ausmaß dar. Nun aber übersteigt die Brutalität und die Totalität des IS alles, was überhaupt vorstellbar ist. Der Islamische Staat und seine Gotteskrieger bedrohen den Weltfrieden und verbreiten auch bei uns Angst und Schrecken. Aber was ist eigentlich der IS, woraus hat er sich entwickelt, warum ziehen auch junge Menschen aus unserem Land für den IS in den Krieg? Auch eine drängende Frage ist, ob und wie Deutschland diesem Terror begegnen kann, welchen Weg Deutschlands Sicherheitspolitik gehen muss und welche Gefahr Waffenexporte an die Kurden bergen. Viele Millionen Menschen befinden sich vor dieser Terrororganisation auf der Flucht. Wie kann Europa und damit auch Deutschland menschenwürdig mit den Flüchtlingsströmen aus dem ganzen Nahen Osten umgehen?

Diese Fragen und viele mehr werden das Thema der Podiumsdiskussion über die Hintergründe und Auswirkungen des IS bestimmen.
Als Referenten konnten gewonnen werden:

  • Michael Brücker aus Denzlingen, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Caritas International
  • Dr. Uwe Berndt, Politik-wissenschaftler für Internationale Beziehung vom Studienhaus Wiesneck Buchenbach
  • Dr. Tilman Lüdke als Islam- und Nahost-Experte vom Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg
  • Jürgen Grässlin, Freiburg, bekannter Friedensaktivist und Rüstungsgegner
Die Moderation wird Dr. Michael Wehner , Politikwissenschaftler und Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Ba- Wü, Außenstelle Freiburg, übernehmen.

Die namhafte Besetzung des Podiums verspricht einen sehr interessanten und informativen Abend, der vom Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Denzlingen organisiert wird. Hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Zeit: 15. Januar um 19.30 Uhr
Ort: Roccasaal, Hauptstraße 134 in Denzlingen

Aus dem Gemeinderat

Anmerkung zur Pressemitteilung der BZ vom 04.12.14

In einem Artikel der Badischen Zeitung vom 04.12. wurde Gemeinderat Volkmar Bensch zitiert, dass er Holz für die Holzterrasse als großen Fehler ansieht.
Dies entspricht nicht seinem Beitrag, sondern folgendes:
"Es war ein Fehler, dass die tragende Unterkonstruktion aus Holz besteht und nicht aus verzinktem Stahl. Die Terrassendielen aus Lärche sind kein Problem. Wichtig ist, dass der Dielenboden auf einer Lattung angebracht wird, die nur punktuell Kontakt mit der Unterkonstruktion hat, damit eine gute Durchlüftung gewährleistet ist, wie z.B. die Terrasse der Mensa im Bildungszentrum."

Beitritt zu der BI Atokk

Ein Antrag der Grünen Gemeinderäte zum Beitritt der Gemeinde Denzlingen zum Verein BI - Atokk ("Bürgerinitiative ATOKK – Alte Trasse ohne Krach und Katastrophen e.V.") wurde vom Gemeinderat angenommen. Weitere Infos zum Verein siehe www.atokk.de.

Stadtplaner und Architekten müssen zusammenarbeiten

Pressemeldung über Bürgergespräch des Denzlinger Ortsvereins von Bündnis 90 / Die Grünen am 6.10.2014

"Das neue Denzlinger Bebauungsgebiet Unterm Heidach / Käppelematten soll innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre entwickelt werden", so der Teilnehmer des Bürgerausschusses "Freiflächen, Grün, flächensparendes Bauen" Rüdiger Tonojan.

Bei der letzten Sitzung des Ortsverbandes Denzlingen von B90/Die Grünen berichtete Tonojan über den aktuellen Stand der Planungen und fand hierbei reges Interesse bei seinen Zuhörerin-nen und Zuhörern. Angeregt wurde über die Tiefe des für die Erstplanung formulierten Auslobungstextes diskutiert, der als Richtschnur des Ideenwettbewerbs für interessierte Städteplanungsbüros gilt. In dem als zweistufigen Entwicklungskonzept vorgesehenen Verfahren soll durch weitmaschige Vorgaben ein großer Spielraum für Ideen gegeben sein. Erst in einem späteren Realisierungsschritt werden konkrete Vorgaben für die Ausgestaltung der Wohneinheiten und allgemeiner Plätze festgelegt. Endgültig ist auch noch nicht festgelegt in welcher zeitlichen Abfolge die drei Teilabschnitte realisiert werden sollen.
Dem Einwand aus der Zuhörerschaft, dass die Denzlinger Bürger zu wenig in die Gestaltung dieses neuen Baugebietes eingebunden seien, wurde heftig widersprochen. Bei Infoveranstaltungen und Bürgerausschüssen wurden schon sehr konkrete, realitätsnahe Vorstellungen eingebracht. Den aktuellen Auslobungstext würden sie jedoch zu sehr einengen.
Fazit dieses Gedankenaustausches war, dass spätestens bei der Erarbeitung des Bebauungsplans für dieses Gebiet noch Anregungen eingebracht werden können.
Das neue Areal soll die Wohnqualität in den Vordergrund stellen und zwar zu bezahlbaren Preisen. Es sollen verschiedene Wohnformen entstehen, die garantieren, dass unterschiedliche Altersstufen zusammen leben und so ein lebhaftes Miteinander aller Generationen entstehen kann.
Aufgrund neuester Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Marktanalyse ist keine neue Einkaufsfläche vorgesehen, wohl aber Freiflächen, denkbar für Markt und Quartierstreffen.
Zum Gelingen dieses Projektes ist eine enge Zusammenarbeit von Stadtplanern und Architekten nötig, so der allgemeiner Tenor. So kann dieses Bebauungsgebiet von Anfang an bei der Bevölkerung angenommen und damit reichlich belebt werden. Bündnis 90 / Die Grünen begrüssen diese Vorgehensweise und werden auf deren Einhaltung einwirken.

Als weiteren Punkt des Treffens wurde über Denzlingens Asylpolitik gesprochen. Ein Beispiel für guten Umgang mit den zugewiesenen Flüchtlingen ist der Kontakt der kath. Gemeindereferentin zu zwei privat untergebrachten Ayslantenfamilien. Zusätzlich werden über den Neubau und der Belegung der Waldkircherstraße hinaus dringend weitere Wohnungen und Unterkünfte gebraucht. Der Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema Flüchtlingsaufnahme befassen.

Wohin mit den alten CDs / DVDs ?

Auf Initiative der Grünen steht in der Mediathek in Denzlingen eine Sammelbox.

In den meisten Haushalten oder Büros befinden sich alte CDs und DVDs, die niemand mehr braucht, von denen man allerdings auch nie weiß, wohin damit. Denn sie gehören weder in den Hausmüll noch in den gelben Sack.
Da die CDs und DVDs aber aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat, aus Silber, Gold und Aluminium bestehen, sollen sie durch ein Recyclingsystem wieder verwertet werden und können so z. B. in der Automobilbranche, bei der PC-Technik und in der Medizin ihre weitere Verwendung finden.
In Denzlingen können nun die nicht mehr benötigten CDs und DVDs in eine verschlossene Sammelbox gegeben werden, die in der Mediathek vom Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen betreut wird. Die Grünen kümmern sich um die Versendung des Inhaltes.
Deswegen bringen Sie bitte Ihre alten CDs und DVDs zur Sammelbox. Sie leisten damit einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.

Aus dem Gemeinderat

Gemeinderatssitzung vom 13.05.2014 – Parkplatz Schemmerareal

Auf dem Gemeindegrundstück des Schemmerareals hat die Mehrheit des Gemeinderats beschlossen Kurzzeitparkplätze zu bauen. Unserer Meinung nach sind die Kosten für ein Provisorium nicht berechtigt. Wenn überhaupt Parkplätze, müssen sie für die entfallenen Parkplätze am Bahnhof verwendet werden.

Aus dem Gemeinderat

In der Gemeinderatssitzung am 29.04.14 war ein Tagesordnungspunkt das eingeschränkte Gewerbegebiet D4 (Geringfeldele Süd II). Die Diskussion nahm unseres Erachtens sehr emotionale und unsachliche Züge an. Ein paar Fakten aus unserer Sichtweise zu D4. Als wir über den Flächennutzungsplan (FNP) 2006 abgestimmt haben, war schon damals die Mehrheit für ein eingeschränktes Gewerbegebiet mit einer Wohnbebauung zu den Wohngebieten hinter dem Grünzug besprochen. Damals wollten die Fraktionen FDP, Freie Wähler und die BI Pro Storch ein Mischgebiet, wofür sich auch Pro Storch immer wieder eingesetzt hat. Ein eingeschränkten Gewerbegebiet und ein Mischgebiet haben die gleichen Immissionsgrenzen.
Ob D3 (Äußerer Untergraben), D4 (Geringfeldele Süd II), D5 (Langacker) oder D6 (Weidenacker), überall ist die Bodenfunktion hoch bzw. sehr hoch. Die Begründung, deshalb D4 nicht bebauen zu wollen, erscheint uns deshalb ein wenig scheinheilig. Außer man möchte gar keine Bebauung in diesem Gebiet.

29.11.2019 8:30 Uhr:
Klimastreik: Wir sind dabei!
Fahrradkorso zur Klimademo nach Freiburg
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Kommen Sie mit uns ins Gespräch:
Grünes Monatstreffen
am 18.11.2019 um 20 Uhr
im Restaurant Belvedere, Waldkircher Str. 36, Denzlingen.
Interessierte sind herzlich Willkommen!

Wohin mit alten CDs und DVDs?
Sammelbox in der Mediathek
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