Nachhaltige Ortsentwicklung bedeutet für uns flächensparendes Bauen, bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen und gut erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleister in den Zentren.

Der Erhalt innerörtlicher Grünbereiche ist unverzichtbar für eine hohe Lebensqualität in einer grünen Gemeinde.

Wir treten ein für eine kommunale Verkehrspolitik, die Rücksicht auf Mensch und Umwelt nimmt.

Wir wollen uns für eine regionale Mitfahrzentrale einsetzen. Der örtliche Nahverkehr ist auch innerörtlich weiter zu stärken, um eine wirkliche Alternative zum Auto zu schaffen.

Innenentwicklung

Junkerfeldele / Obere Hindenburgstr.

Das Baulandkataster zur Innenentwicklung das sich mit diesen 2 Gebieten in Denzlingen beschäftigt hat, und dessen Abschlussbericht wir vor einem Jahr erhalten haben, ist noch nicht abgeschlossen.
Die Erstellung eines Rahmenplans unter Berücksichtigung der Bürgerbeteiligung wurde erarbeitet.
Die Obere Hindenburgstraße wurde bisher nicht weiter verfolgt.
Für das Junkerfelde wurden die Vorarbeiten für den geänderten Bebauungsplan erarbeitet und die Bürgerbeteiligung erfolgt demnächst. Hier wurde ein gutes Konzept entwickelt, welches die kleinteilige städtebauliche Bebauung und dennoch eine Innenentwicklung berücksichtigt.
Die Bürgerbeteiligung im Vorfeld ist beispielhaft. Und auch die Bürgerbeteiligung nach dem Aufstellungsbeschluss ist von uns gewünscht und wurde im Gemeinderat beschlossen.

Hauptstraße

Die Grundlage für einen Rahmen- bzw. Gestaltungsplan wurde erstellt. Wichtig ist eine klare Festlegung des Rahmen- und Gestaltungsplan. Ansonsten bleibt es fraglich, ob dies ohne Bebauungsplan ausreicht. Es wäre zu befürchten, dass danach weiter unterschiedliche Meinungen zwischen dem Technischem Ausschuss und den Bauherren bestehen.

Städtebau

Kauftreff

Unter Berücksichtigung der Bürger ist hier die vorhandene Machbarkeitsstudie weiter zu untersuchen, z.B. durch eine vorzeitige Bürgerbeteilung mittels einer Befragung aller Angrenzer könnte ein Bürgervotum ermittelt werden.

Ortsmitte

Durch den von uns bereits 2001 beantragten Ideenwettbewerb müssen auch hier endlich Vorschläge erarbeitet werden, auf dessen Grundlage die Gemeinde mit den Bürgern ein Konzept ausarbeiten kann. Das gleiche gilt für den Bereich oberhalb der Rosenstraße. Erst dann kann auch die Planung eventueller Kreisverkehre berücksichtigt werden, die wir unterstützen, um den Verkehr in der unteren Hauptstraße weiter zu entlasten.

Die neue Ausweisung von Flächen für Gewerbe und Wohnen ist von uns und dem Gemeinderat gewünscht und wurde auch beantragt.

D4 Geringfeldele Süd II / D6 Weidenacker

Das Gebiet D4, genannt "Geringfeldele Süd II", liegt südlich der Vörstetter Straße zwischen Kirchstraße und Bahnlinie. Die Weiterentwicklung dieses Gebietes hat Vorrang vor D6 nördlich Vörstetter / Otto-Hahn-Strasse. Details koennen auf der Denzlingen Homepage eingesehen werden. Link zur pdf.
Die Weiterentwicklung dieses Gebietes hat Vorrang vor D6, da bereits die Erschließung vorliegt und der Bedarf von Denzlinger Betrieben angemeldet wurde.
Dass die Böden hier besser sein sollen als bei D6 wurde vom BLHV nicht bestätigt und ist auch aus den Steckbriefen nicht ersichtlich.
Danach kann man D6 erschließen, obwohl die Nutzbarkeit dieses Gebietes stark eingeschränkt ist durch die Starkstromleitungen, der Wassersammler Breisgauer Bucht und die Hälfte des Gebietes liegt in der Wasserschutzzone III a.
Die neuen Gewerbegebiete sollen vorrangig der Erweiterung der Denzlinger Betriebe dienen.

Untere Heidach / Käppelematten

Eine Gesamtplanung für Käppelematten und Unter dem Heidach ist wichtig. Die Erkenntnisse aus dem Sozialgutachten müssen hier umgesetzt werden. Wir stellen uns ein lebendiges Baugebiet mit einer guten Mischung aus Einzel-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser vor, mit der Möglichkeit bezahlbaren Wohnraum für junge Familien zu erhalten. Wir unterstützen den Bau von Mehrgenerationenhäusern als ein Wohnmodell der Zukunft. Beim Sozialwohnungsbau plädieren wir für eine soziale Durchmischung und auch alternative Wohnformen für pflegebedürftige Menschen könnten hier ihren Platz finden. Welche Infrastruktur nötig sein wird, kann nur bei einer Gesamtplanung vorausschauend beantwortet werden.
Auch wenn wir die Überplanung befürworten, bedeutet das nicht, dass wir eine zeitnahe Bebauung des gesamten Bereiches unterstützen. Sie kann auch nicht zur Finanzierung des Haushalts herhalten, sondern ist für die weitere Verbesserung der Infrastruktur zu verwenden.
Durch den Zuzug von weiteren Familien würde sich unsere Steuerkraftsumme verbessern. Das kommt langfristig dem Verwaltungshaushalt zu Gute.

Finanzierung

Flächen für Baugenossenschaften müssen reserviert werden. Mit Baugenossenschaften könnten Investoren gewonnen werden, damit die Finanzierung gesichert ist.
Eine Denzlinger Baugenossenschaft und auch kleinere private Genossenschaften, die z.B. nur ein Gebäude erstellen, sind möglich.
Die Denzlinger Bürger-Energiegenossenschaft könnte, falls sie dazu bereit wäre, die Wärmeversorgung für ein gesamtes neues Wohngebiet mit einem Contractingmodell finanzieren.
In Bleibach versucht die Gemeinde, die Wärmeversorgung für ein neues Baugebiet mit einer Eisheizung zu versorgen.

Flächenabzug

Die Gemeinde Denzlingen hat eine hervorragende Infrastruktur. Trotzdem sind weitere Maßnahmen notwendig, um die Gemeinde attraktiv gestalten zu können. Der demographische Wandel erfordert gerade bei uns einen Zuzug von jungen Familien, denen wir kostengünstigen Wohnraum anbieten müssen. Die erforderliche Infrastruktur dazu ist ebenfalls erforderlich.
Deshalb setzten wir uns für einen Flächenabzug von 41,5% ein, der für alle Wohngebiete gelten soll.
Voraussetzung ist ein städtebaulicher Vertrag für diese Gebiete. Daraus anfallende Mehreinnahmen müssen für die o.g. Maßnahmen verwendet werden und nicht für eine Konsolidierung des Haushalts.

Monatstreffen des OV Denzlingen:
19.11.2018 um 20 Uhr
im Restaurant Belvedere, Waldkircher Str. 36, Denzlingen.

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